Kontrolldienst gerettet: Fahrrad-Chaos in der City im letzten Moment abgewendet
MÜNSTER Aufatmen nicht nur in der Verwaltung der Stadt, sondern auch bei allen Fußgängern. Sie werden auch künftig nicht über achtlos abgestellte Räder in der Innenstadt stolpern. Der in Frage stehende Fahrradkontrolldienst ist gerettet - vorerst.
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Wie Norbert Vechtel vom Ordnungsamt der Stadt am im Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung mitteilte, ist der Fortbestand des Fahrradkontrolldienstes bis Ende dieses Jahres gesichert.
Ursprünglich waren es 14 Ein-Euro-Kräfte, die täglich ihren Rundgang durch die Stadt machten. Die Truppe war im Laufe der Zeit auf drei Personen geschrumpft. Das Geld kam bisher aus den Kassen des Jobcenters.
Fusion mit Team "Saubere Stadt"
Nun hat die Verwaltung aus der Not eine Tugend gemacht. Sie wird zum 1. Mai den Fahrradkontrolldienst und das Team "Saubere Stadt" zusammenlegen. Ein Anleiter wird sich um beide Bereiche kümmern.
Fünf Mitarbeiter werden ab dem 1. Mai wieder in der Innenstadt die Fahrräder aus dem Weg räumen, die Gehwege und Eingänge blockieren. Finanziert wird das Ganze aus Mitteln des Amtes für Schule und Weiterbildung aus dem Topf der "Arbeitsinitiative Münster", zumindest bis Ende 2011.
Entscheidung im Herbst
Über diesen Zeitraum hinaus gebe es eine Perspektive. In diesem Herbst werde man nochmal die Köpfe zusammenstecken, um zu schauen, aus welchen Quellen man das Team weiterbezahlen kann. Dann habe man belastbare Fakten, um den Fortbestand des Fahrradkontrolldienstes auch künftig zu sichern.
Diese gemeinnützige Arbeit an der Gemeinschaft, wie Norbert Vechtel sie bezeichnet, hat in der Vergangenheit eine derart positive Resonanz erfahren, dass man eben händeringend nach einer Lösung gesucht und diese nun auch gefunden habe.



























