Hiltruper Weihnachtscircus: Zuschauer von Premiere begeistert
HILTRUP Der Hiltruper Weihnachtscircus hat am Donnerstag zum 26. Mal eine neue Show mit internationalen Profis und Amateuren aus Münster präsentiert. „Aber zum ersten Mal nach dem Weltuntergang“, bemerkte Thomas Egbers, der Zirkusdirektor. Unsere Premierenkritik.
Nicht nur für diese Menschenpyramide gab es viel Applaus, auch andere Darbietungen haben bei der Premiere das Publikum begeistert. (Foto: Conlan)
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„Super“, sagte so mancher Erwachsene beim Verlassen der Turnhalle der Hiltruper Marienschule, die sich für die letzten Tage des Jahres wieder einmal in eine Zirkusarena verwandelt hat. „Die Clowns waren am besten“, meinte ein Knirps an der Hand seiner Oma. Kinder wie Erwachsene waren am Donnerstag von der zweieinhalbstündigen Premiere sichtlich angetan. Immerhin gibt es fast 400 Plätze in der Halle der Marienschule, für die Nachmittagsvorstellungen gibt es nur noch Restkarten.
Echte Zirkusatmosphäre
Überdimensionale Weihnachtsmützen über den Stuhllehnen tragen die jeweiligen Sitznummer.
Lautes Jubeln
Als die große Menschenpyramide in der Manege entstand, rief ein Junge aus den Zuschauerreihen: „Die ganz oben, das ist meine Schwester Birte!“ Genau wie der Junge mit dem grünen Sweatshirt quittierten auch die anderen Zuschauer das eben Gesehene mit rhythmischem Klatschen zum Takt der Musik, sie jubelten laut und freuten sich über eine artistische Zugabe beim Finale.
Profis zeigten Kunststücke
Zu den Profis gehörten die „Hochstaplerin“ Viktoria Gnatuk aus der Ukraine mit ihrer Handstandequilibristik, die nicht nur Türme aus bunten Holzblöcken baut, sondern dabei per Handstand das Gleichgewicht hält.
Bauchredner Andre Sarmenta trat zunächst mit der Handpuppe Charlie auf, später zog er zwei Familienväter aus dem Publikum mit ein. Jean Ferry – einige kennen ihn sicher aus dem Fernsehen – zeigte Kunststücke auf seinen freistehenden Leitern und Benjamin Pfeiffer verzauberte das Publikum mit leuchtenden Bällen, die er in der dunklen Manege jonglierte. Isabel Andrian faszinierte mit ihrem Vertikaltuch und das Artistenpaar Peggy und Ronny zeigten als Daidalos ikarische Spiele, sogar mit Freiwilligen aus dem Publikum.
Die Jugendlichen traten auf als Piraten, Clowns, Zauberer und Jongleure und immer wieder als Artisten mit unterschiedlichen Shownummern und vielen bunten Kostümen. Und mit Recht urteilte Egbers: „Sensationell, ich bin stolz, was unsere Kinder alles leisten. Hochachtung vor unseren jungen Artisten“, sagte er und das Publikum stimmte ihm zu.
Und wer es zum Weihnachtszirkus nicht schafft: Zu engagieren sind die Alfredo-Artisten auch für Veranstaltungen zu anderen Zeiten, wenn schon wieder die Vorbereitungen für den nächsten Weihnachtscircus laufen.
Am Samstag sowie am Sonntag finden jeweils um 15 und um 19 Uhr in der Halle der Mariengrundschule am Loddenweg 12 weitere Aufführungen.
























