MZ-Aktion Verkehr(t)?: Frage 7: Warum kommen uns Räder auf der Marktstraße entgegen?
NEUENKIRCHEN "Verkehr(t)?", fragen wir in einer neuen Serie unsere Leser. Kennen Sie auch manche Ecke auf Neuenkirchens Straßen, wo Sie sich fragen: Wie verhalte ich mich eigentlich richtig? Hier geht es zu Frage 7.
Auf den Einbahnstraßen der Marktstraße können einem Fahrräder entgegenkommen. Zusatzschilder lassen sie gewähren. (Foto: Stefan Klausing)
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Eine Frage beschäftigt sich mit der Situation auf der Marktstraße. Autofahrer regen sich häufig über entgegenkommende Radfahrer in der Einbahnstraße auf, weil sie meinen, dass sei falsch. Das führt uns zur siebten Frage unserer Serie: Warum kommen mir auf der Marktstraße Fahrräder entgegen, obwohl es doch eine Einbahnstraße ist?
"Weil sie es dürfen", sagt Bernhard Hölscher, der Leiter des Ordnungsamtes. Die Marktstraße sei breit genug, dass sich Auto und Fahrrad in der Einbahnstraße begegnen können. Zusatzschilder erlauben es den Radlern, in die entgegengesetzte Richtung zu fahren. Die Autofahrer können die kleinen weißen Schilder aber schnell übersehen und regen sich dann über die Radler auf.
Radfahrer machen, was sie wollen
Der Radfahrer genießt nicht nur in Neuenkirchen "Sonderrechte". Auch andere Gemeinden räumen dem schwächeren Verkehrsteilnehmer Ausnahmen ein. "Die Radfahrer machen eh oft, was sie wollen", so Hölscher. Da gebe es kaum jemanden, der das ahnden könne.
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