Heeresflieger: Stichhaltige Argumente für den Standort
Rheine 44 Seiten stark, mit Fotos demonstrierender Bürger auf dem Titel, mit Grafiken, Tabellen, Vergleichen. Das Exposeé „Argumente für den Erhalt des Standorts Rheine-Bentlage“ hat sie in sich, eben jene Argumente. Und die sprechen eindeutig für den Erhalt der Heeresflieger vor Ort. Gestern wurde das Papier, das der Verteidigungsminister bereits in Händen hat, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Argumente für den Standort Rheine liegen auf dem Tisch. Kreisdirektor Martin Sommer, Bürgermeisterin Angelika Kordfelder, Engelbert Rauen für den Regionalrat und Oberstleutnant Reinhard Schlepphorst für die Besatzungen (v.l.) erläuterten das Papier. (Foto Dieter Huge sive Huwe)
Keine Transparenz
Kreisdirektor Sommer forderte, den Abwägungsprozess, der zur Standortentscheidung geführt hatte, endlich transparent zu machen: „Bisher gab es kein Wort zu den Kosten“, monierte er.
Gerade die Finanzierung des Fähigkeitstransfers der CH 53 vom Heer zur Luftwaffe ist eines der Hauptargument gegen die Schließung von Bentlage. Zwischen 130 und 250 Millionen Euro kostet die Verlegung, rechnete die Gruppe vor. Damit sei die Standortfrage längst kein lokales oder auch regionales Problem mehr, sondern betreffe alle Steuerzahler. „Wir argumentierten nicht nach dem St. Florians-Prinzip“, verdeutlichte der Kreisdirektor.
(mehr in der Printausgabe der Münsterschen Zeitung vom Dienstag)










