Freefight: Käfig-Kämpfe neben dem Kinderparadies
SCHWERTE Zum Kinderparadies und der Familiengastronomie will diese Veranstaltung wirklich nicht passen. "Das habe ich aber auch nie behauptet", betont Veranstalter Heiko Pape. Am 8. August findet im Freischütz die westdeutsche Meisterschaft im Freefight statt. Eine Sportart, die auch unter Fachleuten hoch umstritten ist.
Eine blutig Sache waren die Kämpfe der Profis in der Arena in Köln im Juni. (Foto: dpa)
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Mit offenen Karten gespielt
"Ich habe von Anfang an mit offenen Karten gespielt", erklärt Veranstalter Pape. Der 93 Kilo-Mann, der am 8. August auch selber in den Ring steigen will, ist sich sicher: "Es war klar, dass es blutig wird und dass in einem Käfig gekämpft wird."
Letzterer diene übrigens mit seiner Polsterung nur dem Schutz der Athleten. Denn auch der Freefight unterliege klaren Regeln, betont Pape, der hauptberuflich ein Sicherheitsunternehmen betreibt. Im übrigen bestehe die Freefight Association Deutschlands bereits seit zehn Jahren und veranstalte seitdem auch Kämpfe.
Diskussion sorgt für Werbung
Erst seit die amerikanische Variante des Käfigkampfes "Ultimate Fighting" im Juni in Köln zu sehen war, hagele es Proteste. Auf der anderen Seite gibt Pape natürlich auch zu, dass die derzeitige Diskussion um den blutigen Sport für zusätzliche Werbung sorge.
Beim Freischütz sieht man der Veranstaltung zwar mit gemischten Gefühlen entgegen, habe aber keine Möglichkeit, sie zu verhindern. "Vertrag ist Vertrag", weiß auch Betriebleiter Jöns. In den offiziellen Veranstaltungsterminen des Freischütz findet man die Kampfnacht allerdings vergeblich.


























