K10n: Wetter entscheidet über Baufortschritt
SCHWERTERHEIDE Der Kreis stellte am Dienstag den Baufortschritt des 8-Millionen-Euro-Projekts K10n vor. „Drei trockene Tage bräuchten wir“, erklärt Norman Seher. Dann könnte nämlich die erste Asphaltschicht auf die neue Trasse der K10n aufgebracht werden.
So sah die K10n-Baustelle noch im September aus, mittlerweile sind die Erdarbeiten abgeschlossen. (Foto: Reinhard Schmitz)
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Temperatur entscheidend
Wenn es nicht bald aufhört zu regnen, wird es wohl bis März dauern, bis die erste der drei Asphaltschichten aufgezogen werden kann. Denn neben der extremen Feuchtigkeit, die vor allem die Tragfähigkeit des Damms beeinträchtigt, ist auch die Temperatur ein entscheidender Faktor. „Möglichst nicht unter sechs Grad“, weiß der Tiefbaufachmann des Kreises, Jürgen Busch. Dass der Rest des Winters derart milde Temperaturen bietet, mag er kaum glauben.
Doch auch wenn die Decke noch nicht auf die Straße gezogen wird, ist noch einiges zu tun. So steht ein letztes Gebäude, ein Bauernhof, der zuletzt von einem Dachdecker genutzt wurde, immer noch auf der Trasse, weil man lange nach einem neuen Domizil für den bisherigen Mieter gesucht hat.
Lärmschutz
Entlang des Osthellwegs sollen an drei Stellen Lärmschutzwände entstehen. Die zwischen 2,50 und vier Meter hohen Wände werden aus Lärchenholz gebaut. Lediglich die höheren unter ihnen erhalten eine Krone aus Glas. Zusätzlich gibt es entlang des Osthellwegs auch einen 2,50 Meter hohen Lärmschutzwall.
Der bislang in Rohren fließende Lohbach wurde bereits wieder an die Oberfläche geholt, und auch das Regenrückhaltebecken, das mit dem Bach verbunden wurde, ist schon zu erkennen.
Die 8 Millionen Euro Baukosten teilen sich übrigens das Land (65 Prozent) und der Kreis (35 Prozent). Die Stadt muss nichts dazu zahlen.


























