Wohnungsbränden vorbeugen: Was tun, wenn der Baum brennt?
SELM Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind – alle Jahre wieder bergen Tannengestecke und Weihnachtsbäume auch Gefahr, Wohnungsbrände zu verursachen. Die Selmer Feuerwehr gab am Wochenende Tipps, um dies zu verhindern.
Ein Eimer Wasser sollte in der Weihnachtszeit immer griffbereit sein. (Foto: Marie Rademacher)
Wachskerzen nicht zu weit abbrennen
Zunächst einmal sollte man den Weihnachtsbaum standsicher positionieren und sicherstellen, dass er wie auch Adventsgestecke und ähnliches nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien steht. Wachskerzen sollten immer sicher befestigt werden. Sie sollten nicht zu weit abgebrannt werden und vor allem vor dem Verlassen der Wohnung oder vor dem Schlafengehen ausgepustet werden.
Löschmittel wie etwa ein Eimer Wasser, ein Feuerlöscher oder eine Löschdecke sollten immer griffbereit liegen – gerade bei Weihnachtsbäumen, die mit echten Kerzen beleuchtet werden, empfiehlt sich das unbedingt.
Wenn es allerdings doch zu einem Brand kommen sollte, ist natürlich das Alarmieren der Feuerwehr der erste Schritt. Wirklich nur, wenn die Brände klein sind und das Löschen ohne Eigengefährdung möglich ist, kann auf den 112-Anruf verzichtet werden.
Brand mit einer Decke ersticken
Bei einem brennenden Baum empfiehlt sich dann ganz klassisch zunächst der Eimer mit Wasser als Löschmethode, erklärt die Selmer Feuerwehrmänner. Auch ein Feuerlöscher ist natürlich wirksam – in den meisten Haushalten aber nicht unbedingt vorhanden. Eine Decke ist gut geeignet, Brände zu ersticken.



























