Schlecker-Insolvenz: Zukunft der Märkte ungewiss
Selm Nach der Schlecker-Pleite sind Verunsicherung und Informationsbedarf bei den Beschäftigten groß: Deshalb hat die Gewerkschaft Verdi alle Schlecker-Betriebsräte aus dem Bereich Selm. Dortmund, Lünen, Castrop-Rauxel und Werne für Donnerstag zu einem Treffen eingeladen. Schlecker-Filialen gibt es in Bork und Selm. Ein weiterer Schleckermarkt in Selm an der Kreisstraße ist bereits vor einigen Monaten geschlossen worden.
Die Zukunft des Schlecker-Markts in Bork ist ungewiss. (Foto: Theo Wolters)
Er ist sicher, dass Schlecker mit dem jetzt gestellten Antrag auf so genannte Planinsolvenz versuchen werde, vorzeitig aus Miet- und Tarifverträgen herauszukommen, um sich finanziell zu entlasten. Ziel einer Planinsolvenz ist ausdrücklich der Erhalt und die Fortführung des Unternehmens.
80 Arbeitsplätze
„Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort in den Filialen wollen natürlich wissen, ob ihre Arbeitsplätze in Gefahr sind und ob weiter Gehalt gezahlt wird“, erläutert Kajewski. Zur Sicherheit der Arbeitsplätze kann die Gewerkschaft im Moment wenig sagen, zum Gehalt schon: Auch bei einer Planinsolvenz, so Kajewski, zahle die Agentur für Arbeit für drei Monate das so genannte Insolvenzausfallgeld.
Ob die Planinsolvenz eine Schließung der Märkte in Selm und Bork mit sich bringt, weiß derzeit niemand.














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[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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Datum: 09.08.2011]](/storage/scl/mdhl/artikelbilder/lokales/rn/lulo/luenen/2642501_t1m3w90h60q75v52646_Reporter_Nico_589.jpg)









