Antrag: FWS: Winterdienst auch für Wohnstraßen
STEINFURT Der Winter macht zwar zurzeit Pause, einen ersten Vorgeschmack auf Eis und Schnee gab es aber schon Anfang Dezember. Und da liefen bereits im Rathaus die Telefone heiß. Der Grund: Laut Ratsbeschluss vom 8. Dezember 2012 werden in der Kreisstadt nur noch die Straßen gestreut oder geräumt, die als besonders gefährlich oder verkehrlich bedeutsam eingestuft sind. Heißt: Die reinen Wohnstraßen bleiben demnach außen vor.
Auf glatten Straßen kann es auh für Fußgänger richtig gefährlich werden. (Federico Gambarini (dpa))
In der Begründung ihres Antrags verweist die FWS auf die Gefahren, die glatte Wohnstraßen für die Bürger darstellen.
Technischer Beigeordneter Reinhard Niewerth erklärt auf Anfrage, dass der Ratsbeschluss seinerzeit aus reinen Kostengründen erfolgt sei. Durch die Neu-Regelung werde sowohl beim Personal- als auch beim Materialeinsatz gespart. Grundsätzlich aber habe die Politik jederzeit die Möglichkeit, das wieder zu korrigieren.
Allerdings, auch darauf macht Niewerth aufmerksam, handele es sich beim "Winterdienst" um eine so genannte "kostenrechnende" Einrichtung, die Mehrkosten über den allgemeinen Gebührenhaushalt abgerechnet werden. Niewerth: "Wenn mehr Sicherheit gewünscht wird, müssen dafür alle zahlen."





















