MZ-Jugendreporter: Treppen-Gespräch mit der Ministerpräsidentin
Es gibt Begegnungen, die auch die MZ-Jugendreporter in besonderer Weise berühren – Begegnungen, die sie schon im Vorfeld nervös werden und die Anspannung bis aufs Äußerste ansteigen lassen. So geschehen bei einem zweitägigen Aufenthalt in der Landeshauptstadt Düsseldorf, über den sie hier berichten.
Waren sich sofort sympatisch: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die MZ-Jugendreporter. (Foto: Jugendreporter)
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Wir erwarten Hannelore Kraft am Fuße der Besuchertreppe des Landtags. Allein das Zustandekommen dieses Treffens hat uns überrascht. Wir werden uns mit einem kurzen Treffen begnügen müssen – das macht uns eine Mitarbeiterin der Staatskanzlei schon im Vorfeld klar. Am kommenden Tag tagt der Bundesrat, bis zum Termin der Ministerpräsidenten in Berlin bleibt nur noch wenig Zeit. Hannelore Kraft ist offenbar im Stress, und wir voller Verständnis für einen kurzen Moment der Begegnung.
Lockerer Plausch
Die Aufstellung fürs Foto wird geprobt, während wir noch zum Warten verdammt sind.
Dann sehen wir sie die Treppe hinab schreiten: Hannelore Kraft ist da! „Ihr seid also die Jugendreporter der MZ? Hallo erst mal“, begrüßt sie jede und jeden einzelnen von uns. Wir wissen um ihr enges Zeitfenster, wollen sie nicht allzu lange aufhalten. Offizielles Foto: hübsch. Abschied? Fehlanzeige!
„Dann erzählt doch mal, worüber ihr so berichtet“, fragt die Ministerpräsidentin, fordert uns zum Innehalten auf: „Ach kommt, setzen wir uns doch.“ Schon sitzt sie auf der Treppe des Landtags – die feine Hose auf Stufen, über die heute schon tausende Füße gegangen sind.
Die Ministerpräsidenten-Kollegen Klaus Wowereit, Matthias Platzeck, Thorsten Albig – sie müssen offenbar warten. Da sitzen wir auf einer Treppe mit Hannelore Kraft, plaudern über unsere Jugendreporterseite, Themen, die uns beschäftigen. Die Ministerpräsidentin hört zu, fragt nach, bezieht Stellung. Zeit spielt keine Rolle – weder für sie noch für uns…
Als wir uns verabschieden ist klar, dass Hannelore Kraft und wir in Kontakt bleiben werden: „Ihr könnt euch immer melden, wisst ihr? Hätte gerne noch länger Zeit mit euch gehabt.“ Dann muss sie los – zu Beck, Platzeck und Wowereit.
Frau Kraft, es war uns eine Ehre, Sie kennengelernt zu haben!"


















