TuS Germania Horstmar: Klein-Reesink sieht Luft nach oben
HORSTMAR Nach dem sensationellen Aufstieg ist bei Germania Horstmar der Bezirksliga-Alltag eingekehrt. Nach Abschluss der Hinrunde zogen wir mit TuS-Trainer Christoph Klein-Reesink - der sich noch in Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung befindet (Klein-Reesink: "Das kann noch etwas dauern") - ein Fazit.
Blick zurück: Christoph Klein-Reesink (v.), hier mit seinem Spieler Dominik Blömer, hätte in der Bezirksliga-Hinrunde gerne einige Pünktchen mehr eingesammelt. (Foto: Marius Holthaus)
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Christoph Klein-Reesink: Wie erwartet, würde ich sagen. Es war ja klar, dass es für uns brutal schwer wird.
Torverhältnis: 16:34
Klein-Reesink: Ohne das Wettringen-Spiel sähe die Bilanz deutlich besser aus. Aber ganz klar, das sind zu wenig Tore, zu viele Gegentreffer.
Heimbilanz: Mit 9 Punkten auf Platz 12 (3 Siege, 0 Unentschieden, 6 Niederlagen)
Klein-Reesink: Man sagt ja so schön, dass man die Heimspiele gewinnen muss, um drin zu bleiben. Hier hätten wir mehr holen können.
Auswärtsbilanz: Mit 4 Punkten auf Platz 13 (1 Sieg, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen)
Klein-Reesink: Die erste Halbzeit bei GW Rheine war richtig gut. Trotzdem ist die Ausbeute auswärts zu gering.
Bester Torschütze: Patrick Overkamp (5 Tore)
Klein-Reesink: Was bei uns fehlt, ist die Torgefahr aus dem Mittelfeld. Patrick hat eigentlich die Ruhe vor dem Tor, ist aber in der Hinrunde zwischenzeitlich in ein kleines Loch gefallen, hätte das eine oder andere Tor mehr machen können. Das ist aber in seinem jungen Alter vollkommen normal.
Höchster Sieg: 3:1 gegen Amisia Rheine am 17. Spieltag
Klein-Reesink: Der Sieg kam zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt. Das war zwar fußballerisch nicht unser bestes Spiel, aber wir haben Leidenschaft gezeigt und dem Gegner kaum Räume ermöglicht.
Höchste Pleite: 0:7 gegen Vorwärts Wettringen am 15. Spieltag
Klein-Reesink: Gegen Wettringen haben wir uns, nachdem wir zuvor oft unglücklich verloren hatten, wie ein Absteiger präsentiert. Im Nachhinein war es gut, dass wir danach zwei Wochen Zeit hatten, die Niederlage aufzuarbeiten.
Steht die Null? Viermal ohne Gegentor
Klein-Reesink: Viele Gegentore haben wir durch individuelle Fehler kassiert. Wir waren teils sehr verunsichert. Ich bin aber zuversichtlich, dass es jetzt wieder bergauf geht.
Ausblick auf die Rückrunde
Klein-Reesink: Das Programm zum Anfang der Rückrunde wird wieder extrem schwer, wir spielen gegen die ersten sieben von oben. Positiv stimmt mich aber, dass wir im Offensivbereich wieder mehr Möglichkeiten haben.

















