SC Preußen Borghorst: Wilpsbäumer und Schoo kommen
BORGHORST Es ist einiges los dieser Tage beim SC Preußen Borghorst. Nach dem Ärger um Maxi Langer, Matthias Brüggemann und Marius Wies versuchen die Verantwortlichen, die Wogen zu glätten und gleichzeitig die Kaderplanungen für die kommende Saison voranzutreiben.
Hofft noch auf den Verbleib von Langer, Brüggemann und Wies: Preußen Borghorsts Trainer Roland Westers. (Foto: Marius Holthaus)
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18 Jahre Borussia
Wilpsbäumer spielt derzeit noch für den Bezirksligisten Wacker Mecklenbeck, war davor 18 Jahre lang Leistungsträger in der Jugend und bei den Senioren von Borussia Emsdetten. In der aktuellen Bezirksliga 12-Saison steht Wilpsbäumer in der Torjägerliste mit 13 Treffern auf dem zweiten Rang.
Dass die Neuzugänge als Ersatz für die scheidende „Bochumer WG“ geholt wurden, mag Westers noch nicht so recht glauben: „Ich habe die Hoffnung, dass sich da noch etwas tut“, so der Coach. Er habe „erstmal einen Etat aufgestellt, in dem die drei, natürlich ohne Fahrtkosten, aufgeführt sind.“
Gespräch angekündigt
Am Donnerstagabend steht eine Vorstandssitzung auf dem Plan, bei der das zuletzt heiß diskutierte Thema erörtert werden soll. Danach hat Günther Overkamp angekündigt, noch einmal das Gespräch mit Langer, Brüggemann und Wies suchen zu wollen.
Westers hat eine klare Einstellung: „Ich würde gern mit allen drei Spielern weiterarbeiten. Was die fußballerische Qualität angeht, wäre ihr Abschied ein Riesenverlust. Ich kann auch den Ärger der Spieler nachvollziehen. Auf der anderen Seite hat der Verein auch eine Verpflichtung gegenüber seinen Mitgliedern“, stärkt Westers dem Vorstand demonstrativ den Rücken. „Es war ja klar, dass es jetzt Diskussionen gibt. Aber gerade jetzt sollte man nicht meckern, sondern nach Mitteln und Lösungen suchen“, so Westers weiter.

















