Fußball-Bezirksliga 9: SV Wacker schlägt SuS Merklinde - Niederlagen für Habinghorst und Schwerin

CASTROP-RAUXEL Die vier Castrop-Rauxeler Teams aus der Fußball-Bezirksliga 9 sind am Sonntag, 4. November, wieder im Einsatz. Wie die Spiele von SuS Merklinde, Wacker Obercastrop, Spvg Schwerin und VfB Habinghorst ausgegangen sind, erfahren Sie hier im Überblick.

Fußball-Bezirksliga 9, 12. Spieltag

SV Wacker Obercastrop - SuS Merklinde 3:0 (1:0)

Späte Genugtuung: Mit einem 3:0 (1:0)-Sieg gegen den Bezirksliga-Nachbarn SuS Merklinde haben sich die Fußballer des SV Wacker Obercastrop in der Bezirksliga für die Niederlage im Finale der Stadt-Meisterschaft revanchiert.

Die Gäste aus Merklinde wirkten in den ersten Minuten präsenter und torgefährlicher. In der 4. Minute setzte  Aljoscha Lavrentiadis mit einem Lupfer Marcel Varbelow in Szene. Dessen Schuss wurde aber zur Ecke abgeblockt. Drei Minuten später wurde Durmis wird von Niko Kresic angespielt, aber auch diese Chance wurde vom Abwehrbollwerk um Bastian Niebert in letzter Instanz zur Ecke abgewehrt.

Das Tor wurde dann den Hausherren quasi auf dem goldenen Tablett geliefert. Gerade hatte man den Eindruck, dass die Partie verflachte, da ging Obercastrop in Führung. Bastian Fritsch kam nach einem Freistoß mit dem Kopf an den Ball. Und zum Entsetzen seiner Vorderleute ließ Torwart Maximilian Moehrs den harmlos erscheinenden Abschluss durch die Hände zum 1:0 (28.) flutschen. Hinterher sollte der junge Mann im Merklinder Tor noch zweimal prächtig parieren.
 
Auf der anderen Seite lag der Ausgleich in der Luft. Wacker-Keeper Florian Kaczorowski machte auch eine negative Erfahrung mit dem durch den Regen glitschigen Leder. Nach einen Freistoß von Gruszka ließ er den Ball fallen, stellte sich aber Varbelow so in den Weg, dass aus der dicken Chance lediglich wieder nur ein Eckball heraussprang.
 
Das Spiel nahm seinen Weg, weil Wacker in den Zweikämpfen viel entschlossener wirkte. Merklinde machte einfach zu viele Fehler im Spielaufbau. Der gute Beginn war vergessen. Die Abwehr wurde immer anfälliger, weil auch die Unterstützung aus dem Mittelfeld fehlte. So avancierte André Pape mit zwei Toren (54. und 55.) quasi zum Spielgewinner.


FC Brünninghausen 2 - VfB Habinghorst 6:0 (4:0)

Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche hatte man sich was anderes vorgestellt: Letztendlich gab es für die Bezirksliga-Fußballer des VfB Habinghorst bei der zweiten Mannschaft des FC Brünninghausen mit 0:6 (0:4) eine Art „Lehrstunde“.

So kann man es nennen. Der Habinghorster Trainer Helmut Schulz war dann noch nicht ´mal sauer auf seine Akteure: „Die hatten hier keine Chance, weil sich der Gegner mit vier Spielern aus der eigenen Westfalenliga-Truppe verstärkt hatte. Da haben schon zwei Spieler mit dem höheren Niveau ausgereicht.“
 
Und Schulz ist sich auch sicher und würde diese taktischen Verstärkungen als Trainer auch annehmen, wenn er die Möglichkeit hätte: „Wenn der Dortmunder Coach weiterhin auf Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen kann, werden die in der Bezirksliga noch durch die Decke gehen.“ Im Moment steht Brünninghausen nur auf Platz 13, klopft mit 14 Punkten nun schon tatsächlich am sicheren Mittelfeld an.
 
Habinghorst bleibt am Tabellenende. Schulz: „Dieser Gegner war kein Gradmesser im Kampf um den Klassenverbleib.“ Dabei sah es wenige Minuten gut auf dem Dortmunder Kunstrasen aus. Dennis Both (9.) hatte die erste Torchance, doch schon im Gegenzug zeigten die Gastgeber mit ihrer ersten Chance, wie man es besser macht: 1:0 (10.). Die Gäste machten fortan „Alarm“, wie es Schulz salopp erklärte, doch die „Alarmglocken“ schrillten bei den Gästen (noch) nicht. Schulz: „Es sah gut aus.“ Zumal André Sawatzki, der laut Schulz anschließend nach einem harten Foulspiel ausgewechselt werden musste, eine Chance zum Ausgleich auf dem Fuß hatte.
 
Doch danach gab es nichts mehr zu lachen. Binnen zwei Minuten die Entscheidung. Ein Doppelpack in der 22. und 24. Minute machte das 3:0 perfekt. Die Hausherren ließen nicht locker.
 
Schulz war sicher „dass sich bei denen einige Spieler auch noch für die ,Erste‘ anbieten wollten.“ Kaum eine Ruhephase für die Habinghorster. Das 4:0 (32.) zeigte schon nach knapp mehr als einer halben Stunde Spielzeit die Überlegenheit der Gastgeber. Und es wurde kaum besser. Erst als Brünninghausen das halbe Dutzend Treffer (48./60.) perfekt machte, kam Habinghorst mehr ins Spiel. Aber auch da erkannte der VfB-Trainer: „Da sind die nicht mehr so richtig drauf gegangen.“

VfB Annen - SgVg BG Schwerin 3:2 (1:0)

Beim VfB Annen kassierte die Spvg Schwerin eine unglückliche Niederlage. Der Siegtreffer zum 3:2 (1:0) für die Wittener fiel erst in der vorletzten Minute. Für die Elf von Trainer Jürgen Klahs standen drei Platzverweise und ein verschossener Foulelfmeter zu Buche.
 
„Wir haben im Endeffekt drei Punkte verloren“, bilanzierte Klahs, dessen Team vor allem im zweiten Durchgang eigentlich tonangebend gewesen war, obwohl in Enver Muzaffer (verletzt) und Martin Kapitza (erkrankt) zwei wichtige Offensivkräfte fehlte.
 
Der VfB (8.), der durch den Sieg seinen Vorsprung gegenüber Schwerin (12.) auf vier Punkte ausbaute, erwischte den besseren Start. In der 21. Minute profitierten die Wittener von einem Abwehrfehler und markierten das 1:0.
Klahs stellte sein Team frühzeitig um und wechselte für den glücklosen Drögeler in Andi Dapi eine weitere Offensivkraft ein (40.).

In der Folgezeit erspielten sich die Gäste Vorteile und kamen in der 58. Minute zum 1:1 durch Nicolas Stockhausen. Vier Minuten später gingen die Schweriner durch ein VfB-Eigentor in Führung.
 
Eine Gelb-Rote Karte für Schwerins Dennis Dannemann (63.) wegen Reklamierens leitete die ereignisreiche Schlussphase ein, in der Annen in der 66. Minute der Ausgleich gelang. Wenig später (70.) hatte Matthias Hipe die erneute Schweriner Führung auf dem Fuß, vergab jedoch einen Foulelfmeter.
 
Stattdessen kam es knüppeldick für Schwerin: Vural Kabasakal stieg überhart in einen Zweikampf ein und sah glatt „Rot“ (71.). Annen gelang gegen die dezimierten Schweriner noch der Siegtreffer (89.), bevor Marc Olschewski mit einer weiteren „Ampelkarte“ wegen Meckerns den unrühmlichen Schlusspunkt setzte. 
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