Fußball: Westfalenliga: Roxel erwartet Preußen-Reserve zum Derby

MÜNSTER Zwischen Gipfel und Tal bewegt sich der SC Preußen Münster II in diesen Tagen. Nachdem der Westfalenligist vor acht Tagen beim Spitzenreiter SV Rödinghausen in einer emotionalen Partie vor 1200 Zuschauern erst in der Nachspielzeit mit 1:2 verlor, wartet auf den SCP nun der Gang in den Keller. Am Sonntag geht es zum Schlusslicht BSV Roxel, der gestärkt in das innerstädtische Duell geht.

Größer könnte das tabellarische Kontrastprogramm also nicht sein für die Elf von der Hammer Straße. Die Gefahr, dass seine Mannschaft aber den BSV unterschätzt, sieht Preußens Trainer Sören Weinfurtner nicht. „Wir können nicht von der Hand weisen, dass wir der Favorit sind. Aber die Jungs können mit diesem Umstand umgehen. Auf die leichte Schulter nehmen wir Roxel nicht, allein durch den ersten Sieg dürften sie gestärkt sein“, sagt Weinfurnter.

Und auch die Tatsache, dass die SCP-Reserve das erste Derby beim TuS Hiltrup mit 0:3 mächtig vergeigte, findet in der Ansprache des Realschullehrers Platz. „Diesmal wollen wir uns anders präsentieren, ganz klar.“

Lorenz: "Spiel wird anders laufen"

Mit diesem Vorhaben dürfte auch Weinfurtners Gegenüber Gundolf Lorenz in das Prestigeduell gehen. Denn auch der BSV kassierte in Hiltrup beim 1:4 eine deftige Abreibung. „Damals standen wir komplett neben uns. Das Spiel am Sonntag wird anders verlaufen“, gelobt Lorenz Besserung.

Für einen Ausschlag nach oben auf dem Roxeler Stimmungsbarometer sorgte das jüngste Erfolgserlebnis des BSV beim FC Bad Oeynhausen. Der erste Dreier nach zehn Spieltagen löste zumindest im Training die Verkrampfung. „Der Sieg war für die Jungs wichtig, das Gefühl des Gewinnens tat unheimlich gut“, erklärt Lorenz, der von der Weinfurtner-Elf eine hohe Meinung hat. „Die Preußen gehören neben Rödinghausen zu den spielstärksten Mannschaften. Die fußballerische Klasse ist hoch, dazu ist das Team ungemein laufstark. Für uns wäre ein Punkt eine riesige Sache und würde uns weiter beflügeln.“

Personelle Sorgen

Allerdings plagen Lorenz erneut personelle Sorgen. Neben Pechvogel Julian Seeger – den Innenverteidiger plagt nach dem Zusammenprall in Bad Oeynhausen mit Torhüter Damian Hallas eine schmerzhafte Rippenprellung – fällt zu 100 Prozent auch Daniel Böning (muskuläre Probleme) aus. Der Einsatz von Thomas Rauen ist wegen einer im Training erlittenen Zehenstauchung noch fraglich, Max Riepenhoff kehrt erst am Samstag von einer zweiwöchigen Studienreise zurück.

Viel besser gestaltet sich die Kaderverfügbarkeit bei den Preußen. Einzig Kim Terhaar fehlt aus persönlichen Gründen weiter, wahrscheinlich kann Weinfurtner auch erneut auf Pascal Koopmann, Julian Büscher und Marko Karamarko aus dem Drittliga-Team bauen. Dazu ist der australische Mittelfeldspieler Callum Hinwood nach Monaten endlich spielberechtigt.
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