Hintergründe und Rückblick
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Istanbul (dpa) Das von Privatleuten in den USA gedrehte Schmäh-Video «Unschuld der Muslime» stellt den islamischen Propheten Mohammed als vertrottelten, lüsternen Bösewicht dar. Über Mohammed wird in dem Film gesagt, er sei schwul und ein Kinderschänder.
Zudem stellt der Religionsstifter zahlreichen Frauen nach. Er lebt in einem Zelt, isst wie ein Barbar und stachelt seine Anhänger zu Bluttaten gegen Andersgläubige auf.
Von seiner ersten Ehefrau Chadidscha lässt sich der Film-Mohammed wie ein kleiner Bengel herumkommandieren. Sie sagte zu ihm beispielsweise: «Du hast keine Unterwäsche an, bedecke deine Blöße!»
Außerdem gibt es eine Sequenz, in der militante Islamisten im heutigen Ägypten ein von Christen betriebenes Krankenhaus angreifen und zerstören. Die Polizei sieht untätig zu.
Der Film ist offensichtlich als Provokation gemeint. Er ist albern, ohne lustig zu sein. So sagt der Prophet beispielsweise über einen Esel: «Dies soll das erste muslimische Tier sein.»
Für strenggläubige Muslime ist jeder Film anstößig, der den Propheten Mohammed als Person zeigt, weil dies nach ihrer Glaubensauffassung verboten ist. Mohammed gilt Muslimen als ein Vorbild, dem man in seiner Lebensführung nacheifern sollte.
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