Nicht nur die Montalbano-Krimis von Andrea Camilleri sind ein Lesevergnügen. Besonders schön sind immer auch die kleinen Romane, Novellen und Fabeln, die der 85-jährige Sizilianer zwischen seinen Krimis schreibt. - Wie jetzt der Roman "Der Bahnwärter". mehr...
Auf einhellige Begeisterung in deutschen Feuilletons stößt derzeit Jennifer Egans Musiker-Roman und Pullitzer-Preis-Träger von 2011 "Der größere Teil der Welt". mehr...
Mit "Kitchen" gelang ihr einst der Durchbruch, mittlerweile dürfte Banana Yoshimoto hierzulande neben Haruki Murakami zu den bekanntesten japanischen Autoren zählen. mehr...
Mit ihren bayerischen Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer ("Winterkartoffelknödel", "Dampfnudelblues" und "Schweinekopf al dente") landete Rita Falk regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Nun hat sie es mit einem Roman in Briefform versucht - und ist komplett gescheitert. mehr...
Mit dem Tod ihres Mannes hatte sich die amerikanische Autorin Joan Didion in "Das Jahr magischen Denkens" auseinandergesetzt. Im neuen Buch "Blaue Stunden" verarbeitet sie die Trauer um ihre Tochter, die lange im Koma lag, bevor sie starb, in poetischen Worten. mehr...
ESSEN Die neue Pro Arte-Saison wird eine Gala internationaler Klassikstars. Unter anderem sind Anna Netrebko und Anne-Sophie Mutter zu Gast. mehr...
DÜSSELDORF Sein Weg zur Krone ist mit Morden gepflastert, doch am Ende erwischt es ihn - erwürgt von der eigenen Mutter: "Richard III.", Abschluss von William Shakespeares Geschichtsdramen über die blutigen Schreckensjahre in England, die Rosenkriege zwischen den verfeindeten Häusern York und Lancaster, brachte Intendant Staffan Valdemar Holm nun (nach seiner Kopenhagener Inszenierung 2009) mit dem Düsseldorfer Ensemble im Schauspielhaus zur Premiere. mehr...
ÜBERLINGEN Sie sind fast ein Jahrgang: Siegfried Lenz (geboren am 17. März 1926), Günter Grass (16. Oktober 1927) und Martin Walser, der am Samstag (24. März) 85 Jahre alt wird. - Eine Trias großer deutscher Schriftsteller, alle drei große Erzähler, aber alle drei sehr unterschiedlich. mehr...
Die amerikanische Schriftstellerin Beryl Bainbridge (1934-2010) hat es vor ihrem Tod nicht mehr ganz geschafft, ihren letzten Roman fertig zu stellen. Und so bleibt "Die Frau im gepunkteten Kleid", das jetzt auch auf Deutsch erschienen ist, fragmentarisch. Am Ende sind (zu) viele Fragen offen. mehr...
Martin Zöller ist blond. Und in Rom. Damit ist der junge Journalist automatisch ein Außenseiter. Fremde wuscheln ihm durch das lockige Haar, Taxifahrer verlangen von ihm horrende Preise und Taschendiebe sehen in ihm ein leichtes Opfer. mehr...
Detective Nick Belsey balanciert mit einem Bein über dem Abgrund: Sein Konto ist gesperrt, gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren und eine Wohnung hat er auch nicht mehr. Da kommt ihm der vermeintliche Selbstmord eines russischen Oligarchen gerade recht - mit dem Geld des Toten will er sich absetzen und irgendwo ein neues Leben anfangen. mehr...
Die Spießigkeit der späten 1960/70er-Jahre lässt Hinrich von Haaren seinen Ich-Erzähler wortreich und mit feiner Ironie beschreiben. mehr...
Eine todtraurige Erzählung hat Hanna Lemke mit "Geschwisterkinder" vorgelegt, ihr zweites Buch nach dem Story-Band "Gesichertes". Dicht, intensiv und sehr einfühlsam schildert sie eine Lebensphase der Geschwister Milla und Ritschie. mehr...
DÜSSELDORF Mit der Laubkrone nach unten hängt eine Baum-Attrappe über der Szene im Kleinen Haus des Düsseldorfer Schauspielhauses. Unter diesem entwurzelten Baum hat Felix Rothenhäusler die deutschprachige Erstaufführung von "Delhi, ein Tanz" des russischen Dramatikers Iwan Wyrypajew inszeniert. Es geht um den Tod, die Abgründe zwischen Sterbenden und Lebenden. mehr...
Vor dem Infarkt wollen vier Autoren des zurzeit umstrittensten Buches der Kulturszene die Kultur bewahren. Und vor hohen Subventionskosten die Steuerzahler. "Von allem zu viel und überall das Gleiche" prangern Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz in ihrem Werk "Der Kulturinfarkt" an und schlagen eine Halbierung von Theatern, Museen und Konzerthäusern vor. Ihr Buch "Der Kulturinfarkt", das heute erscheint, ist so ärgerlich wie polemisch und ein Plädoyer für die Mittelmäßigkeit. In der Kulturszene hat es schon für einen Aufschrei gesorgt. mehr...
DORTMUND Zwei Geiger, ein Cellist, eine Sängerin, ein Klarinettist und zwei Pianisten. - Das sind die sieben neuen "Jungen Wilden" des Konzerthauses Dortmund, die ab der nächsten Saison bis 2015 die dritte Staffel bilden. Und diese Zusammensetzung der Instrumente entspricht fast exakt der Besetzung der ersten Staffel von 2006 bis 2009. mehr...
Krimis sind beliebt - und in der Urlaubszeit greift so mancher gerne zu einem Werk mit Lokalkolorit seiner Feriendestination. Wer also demnächst in Bayern weilt, kann sich mit Jörg Maurers Alpenkrimi "Oberwasser" einstimmen, sich mit dem dortigen Ton und den angebotenen kulinarischen Spezialitäten vertraut machen. mehr...
Pfefferpotthast, Brotsuppe, Dicke Bohnen, Stielmus - Leckereien aus dem Zeitalter vor dem Elektroherd. Als unser Mutter noch den Gasherd anzünden oder den Kohleofen stochen musste und während der oft sehr zeitaufwändigen Zubereitung der Speisen ein Küchenlied schmetterte: Von Mariechen, das mit ihrem Kind weinend im Garten saß. Vom gar holden und tugendhaften Frauenzimmer Sabinchen, das sich mit einem bösen Schuster einließ. Vom Tod auf den Schienen, den eine verstoßene Jungfer ereilte. mehr...
Gut, dass Andrea Camilleris Commissario Montalbano die Bücher von Andrea Camilleri liest. Denn dessen zweites Buch "Der zweite Kuss des Judas", im Jahr 2000 geschrieben, hilft dem sizilianischen Kommissar beim Lösen seines 13. Falls. mehr...
Sie begegnen sich im Orient - Falk, ein junger Adliger aus Ulm, und die schöne Sapphira, Schülerin der weisen Heilerin des Sultans. Er geriet durch eine Intrige seines Onkels, der Falks Erbe und seine Pferdezucht an sich reißen will, in die Gewalt des orientalischen Herrschers. Sie ist eine der Sklavinnen des Sultans. mehr...
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