http://ad.de.doubleclick.net#oms.emsdettener-volkszeitung.de#entertainment#dcopt=ist;#272709461#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.emsdettener-volkszeitung.de#entertainment##208953716#120#600#3
Medienhaus Lensing
19.02.2012 19:36 Uhr
Schriftgröße: A A A

Cirque du Soleil: Hommage: „Michael Jackson – The Immortal World Tour“

LAS VEGAS Es ist die aufwändigste und teuerste Arena-Produktion, die der 1984 gegründete Ausnahmezirkus Cirque du Soleil jemals auf die Beine gestellt hat: Rund 60 Millionen US-Dollar investierte der kanadische Unterhaltungskonzern in die „Michael Jackson – The Immortal World Tour“.Von Torsten Storks

«
1/1
»

Von der Live-Band angeheizt tanzen diese Roboter in Kupferkostümen zu "Thriller" 

Artikel aus diesem Ressort
Lust auf mehr? Dann testen Sie uns! Erhalten Sie unsere Tageszeitung zwei Wochen lang gratis.
Seit der Weltpremiere im Oktober 2011 in Montreal und mehreren beachteten Vorstellungen in Las Vegas haben schon mehr als 600 000 Menschen die beeindruckende Hommage an den im Juni 2009 verstorbenen – größten Musiker der Popgeschichte – gesehen. Darunter auch die Jackson-Brüder Tito und Jackie. Mit Tränen erstickter Stimme erklärten sie jetzt nach der ersten Show im Spielerparadies Las Vegas, dass „Michael diese einzigartige Show lieben würde“. Gleiches gelte bestimmt auch für seine Millionen Fans rund um den Globus, „für die Michael auf der Bühne stets alles gegeben hat“, so die Brüder weiter.

Pop-Hymnen stehen im Mittelpunkt

Ob sie recht behalten werden, wird die nunmehr gestartete Europa-Tournee zeigen. Deutsche Städte in der Region stehen im November und Dezember dieses Jahres auf dem Tournee-Plan. „Die unsterbliche Tour“ ist nicht mit den klassischen Produktionen des Cirque du Soleil wie „Saltimbanco“, in denen die zum Teil äußerst waghalsige Akrobatik der Künstler im Zentrum steht und das Publikum gleichermaßen begeistert und fasziniert, zu vergleichen.

Im Mittelpunkt der gut zweistündigen Michael-Jackson-Gedächtnis-Show stehen vielmehr die Pop-Hymnen des verstorbenen Ausnahmekünstlers und dazugehörende Tanzdarbietungen. „Es beginnt mit der Musik“, betont Jamie King: „Michaels Stimme ist das showbestimmende Element.“ Bewusst haben der Kreativdirektor und einstige Tourplaner des Superstars sowie die anderen Macher der Show auf die Inthronisierung eines Hauptdarstellers verzichtet. Vielmehr vermitteln in dem absolut kurzweiligen und farbenfrohen Spektakel 64 Tänzer, Musiker und Akrobaten Jacksons universelle Botschaft von Liebe, Frieden und Einigkeit.

Rockige Liveband begleitet den Gesang

Diese Botschaften werden durch das Bühnenbild – eine Replik der Neverland-Ranch – und die 500 Quadratmeter große Videoleinwand, auf der Live-Mitschnitte von Jackson-Auftritten zu sehen sind, omnipräsent. Die Produktion sprüht über von fantasievollen Kostümen und Outfits. Aus den Waffenhandschuhen der Gangstercharaktere schießen pyrotechnische Spezialeffekte. Die makabren Thriller-Darsteller tragen weiß glänzende Kostüme. „Blutige Eingeweide, die hinter den Kabelwindungen zu sehen sind, spiegeln Michaels Vorliebe für Horrorfilme wider“, erklärt Kreativdirektor Jamie King.

Den konservierten Gesang Jacksons begleitet eine rockige Liveband, in der auch einstige Bandmitglieder des Megastars spielen.

Tanzbesessene Mumien

Etwa der Schlagzeuger Jonathan Moffett, der schon auf der „Victory-Tour“ dabei war. In der Show treibt nun sein Bassbeat zu „Thriller“ eine Horde tanzbesessener Mumien aus ihren Bühnengräbern. Zur Ballade „Childhood“ steigt ein Heißluftballon mit einem traurig dreinblickenden Kindskopf in die Höhe. Zu „Will You be There?“ pulsieren purpurne Herzen im Zuschauerraum, zu „Beat it“ tanzt ein überdimensionierter paillettenbesetzter Handschuh, bei „Bad“ setzen schwarze Riesen-Slipper – Schuhgröße 2,40 Meter – mit weißen Socken wie von Zauberhand zum Moonwalk an.
Keyboarder Greg Phillinganes, der 1982 bei den Aufnahmen zum Album „Thriller“ mitmischte, gibt einer Einheit von Tanzrobotern in Kupferoveralls den Jackson-Takt vor. Zu den tanzenden Robotern gehört auch der türkischstämmige Künstler Yavuz Topuz, 34 Jahre alt und in Bünde bei Bielefeld geboren.

„Eine Ehre, dabei zu sein“

Für ihn ist es „eine „Ehre“, bei der von der Jackson-Familie unterstützten Show mitzuwirken: „Sie haben mich und die anderen Jungs und Mädchen bei der Vorbereitung wie Freunde behandelt und viele Tipps gegeben.“
Tatsächlich soll Michael Jackson nach Familienangaben seit den späten 80er-Jahren ein großer Fan des Cirque du Soleil gewesen sein. Da lag eine Zusammenarbeit mit dem Ausnahmezirkus nach Jacksons Tod im Sommer 2009 womöglich auf der Hand. Vielleicht auch deshalb, um den „King of Pop“ ein Stück weiter unsterblich zu machen und noch mehr Fans posthum zu gewinnen.


Opernstar weiter krank

1

Anna Netrebko sagt Salzburger Festspiele ab

Die russische Sopranistin Anna Netrebko 2011 bei den Salzburger Festspielen. Dieses Jahr kommt sie nicht: Sie ist krank.

SALZBURG/MÜNSTER Die erkrankte Anna Netrebko hat ihre Auftritte bei den Salzburger Pfingstfestspielen abgesagt. Nur wenige Tage später, am 2. Juni, soll sie open air in Münster vor dem Schloss singen. mehr...

Metronom Theater Oberhausen

2

Musical bietet Kreuzfahrt für die Seele mit Udo Jürgens

Udo Jürgens wurde in Stuttgart für das Musical "Ich war noch niemals in New York" ausgezeichnet.

OBERHAUSEN Mehr als drei Millionen Zuschauer hat das Udo-Jürgens-Musical "Ich war noch niemals in New York" seit 2007 begeistert. Nun kommt das Erfolgsstück ins Ruhrgebiet: "Leinen los" heißt es ab März 2013 im Stage Metronom Theater in Oberhausen. mehr...

"Lord of the Dance"

3

Feuer unter den Fersen

Tanzspektakel mit Blitz und Donner: »Lord of the Dance« in der Halle Münsterland.

MÜNSTER Bei "Lord of the Dance" knallten am Dienstag in der Halle Münsterland die Absätze. Die Tänzer erzählten eine keltische Geschichte von Himmel und Hölle mit Lärm und Licht und Feuer. mehr...

Kino: "Moonrise Kingdom"

4

Bruce Willis in einem Plädoyer für das Kindliche

Postkarte mit Darstellern: Da herrscht noch Harmonie im Camp. In Wes Andersons »Moonrise Kingdom« sind Stars wie Bruce Willis (r.), Bill Murray (3.v.l.) und Edward Norton (mit Hut) zu sehen, in der Mitte steht das Liebespaar.

Für Schrullig-Schräges hat Wes Anderson ("The Royal Tenenbaums") ein Händchen. In seinem neuen Film "Moonrise Kingdom" flüchtet ein zwölfjähriges Paar zu "Flitterwochen" in die Wildnis: Farce, Märchen, Groteske verschmelzen zu einer charmant spinnerten Komödie mit Herz. mehr...

Festival auf Schloss Cappenberg

5

Mirijam Contzen spielt kraftvoll und kompromisslos

Mirijam Contzen und Giovanni Guzzo brillierten bei Beethovens Streichquartett.

SELM Es ist bereits eine Art Familientreffen geworden. Zum siebten Mal kommen auf Schloss Cappenberg 24 Musikerinnen und Musiker zusammen, um eine gute Woche lang miteinander zu proben und in acht Konzerten bis Pfingstmontag gemeinsam Kammermusik zu präsentieren, wie sie nicht so häufig auf der Bühne zu erleben ist. Viele der Musiker sind treue Weggefährten und gute Freunde der musikalischen Festivalleiterin und Geigerin Mirijam Contzen. mehr...

Sehenswert

Theater in der Region

Welche Inszenierung Sie unbedingt gesehen haben müssen, auf einen Blick. mehr...

Rundgang

Ausstellungen in der Region

Von Malerei bis Fotografie: Ein Rundgang durch diese Ausstellungen lohnt sich. mehr...

Hörenswert

Konzerte in der Region

Egal ob Operette, Oper oder Philharmonie: Welche Konzerte sich wirklich lohnen. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.emsdettener-volkszeitung.de#entertainment##1367109993#300#250#4
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia