Hintergründe und Rückblick
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Bad Sülze/Istanbul (dpa) Die zwei für den Einsatz in der Türkei vorgesehenen deutschen «Patriot»-Raketenabwehrstaffeln werden voraussichtlich am 8. Januar von Travemünde aus verschifft.
Der Abschuss eines Patriot-Lenkflugkörpers. Foto: Bundeswehr/Peter Müller (Foto: dpa)
Am Vortag sollen die Raketen, Abschussrampen und Radargeräte aus den Kasernen in Sanitz und Bad Sülze bei Rostock in mehreren Fahrzeugkolonnen zum Hafen gebracht werden. Das sagte ein Sprecher des Flugabwehrraketengeschwaders 2 am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.
Die meisten der 170 Soldaten des deutschen Geschwaders sollen erst später in die Türkei fliegen. Anfang Februar soll die Einheit einsatzbereit sein.
Unterdessen begann die US-Armee am Freitag mit der Verlegung von Soldaten und Ausrüstung für den «Patriot»-Einsatz in die Türkei. In den kommenden Tagen sollen insgesamt 400 Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik im Süden der Türkei landen. Das teilte das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa (EUCOM) mit. Weitere Ausrüstung werde auf dem Seeweg eintreffen.
Die «Patriots» sollen den Nato-Partner Türkei vor möglichen Angriffen aus Syrien schützen. Die deutschen Staffeln werden in Kahramanmaras stationiert, etwa 100 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt. Auch die Niederlande verlegen zwei «Patriot»-Staffeln in die Türkei.
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