Hintergründe und Rückblick
Opels langer Weg
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Damaskus/Istanbul (dpa) In Syrien gehen die Kämpfe um den strategisch wichtigen Militärflughafen Taftanas mit aller Härte weiter. Nach Angaben von Revolutionsaktivisten kam es rund um das Militärgelände erneut zu heftigen Gefechten, an denen auch zwei islamistische Brigaden beteiligt waren.
Gegner des Assad-Regimes bei einem Gefecht in Tripoli. Foto: Adel Karroum (Foto: dpa)
Der Flughafen gehört zu den letzten Bastionen der Truppen von Präsident Baschar al-Assad in der Provinz Idlib, die an die Türkei grenzt. Die Rebellen hatten ihre Offensive in Taftanas am Mittwoch begonnen.
Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete, am Mittwoch seien 220 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen 46 Angehörige der Regierungstruppen. Am Donnerstag zählten die Oppositionellen bis zum Vormittag landesweit 70 Opfer. Die meisten von ihnen starben den Angaben zufolge in den Provinzen Aleppo und Daraa sowie bei Angriffen in den Vororten der Hauptstadt Damaskus.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen hat der syrische Bürgerkrieg, der 2011 begonnen hatte, bereits mehr als 60 000 Todesopfer gefordert.
Die regierungsnahe Zeitung «Al-Watan» meldete, die Sicherheitskräfte stünden kurz davor die Ortschaft Darija im Südwesten von Damaskus zurückzuerobern. Die «Terroristen» seien von den Regierungstruppen in der Provinz Damaskus-Land zurückgedrängt worden. Lediglich in der Ortschaft Al-Ghuta Al-Scharkija könnten sie sich im Moment noch halten. In der Provinz Deir as-Saur gelang es den Rebellen nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija ein Kampfflugzeug abzuschießen.
Die Regimegegner wollen an diesem Freitag in mehreren syrischen Städten gegen Assad demonstrieren. Die Proteste stehen diesmal unter dem Motto: «Homs ruft alle Freiheitsliebenden auf - durchbrecht die Blockade unserer Stadt.»
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