Übersichtskarte
Freibäder in der Region
Wo geht's zum nächsten Freibad? Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Infos. mehr...
Münster (dpa/lnw) Ein 70-Jähriger wird zum Geisterfahrer, zwei Menschen sterben. Jetzt kommt heraus: Die Autobahnauffahrt war nicht korrekt beschildert. Ob das zu dem Unfall führte, ist aber völlig offen.
Zum Unfallzeitpunkt fehlte das Einfahrtsverbotsschild. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Foto: dpa)
Die Autobahnauffahrt in Gelsenkirchen, auf der am Sonntag die Geisterfahrt eines 70-Jährigen mit tödlichem Ausgang begonnen hat, war möglicherweise nicht richtig beschildert. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Ob das zu dem Unfall beigetragen habe, sei aber völlig offen.
Der 70-Jährige war in Gelsenkirchen-Hassel in falscher Richtung auf die A 52 gefahren. Kurz darauf prallte er mit einem anderen Auto zusammen, die 58-jährige Fahrerin und ihr ein Jahr älterer Mann starben, ihr Sohn wurde wie auch der Geisterfahrer selbst schwer verletzt.
Nach ersten Ermittlungen habe die Auffahrt in Richtung Essen nicht den Richtlinien entsprochen, berichtete die Polizei. Zwei Schilder fehlten zum Unfallzeitpunkt: Verbot der Einfahrt (rotes Schild mit weißem Querbalken) und Rechts vorbeifahren (weißer Pfeil auf blauem Grund). Polizei und Staatsanwaltschaft wiesen ausdrücklich darauf hin, dass noch nicht geklärt sei, ob die fehlenden Schilder Grund für Geisterfahrt des 70-jährigen Mannes sein könnten.
«Wir konnten den Mann bisher im Krankenhaus zu dieser neuen Erkenntnis nicht befragen», sagte Staatsanwalt Marcus Schütz auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa. «Warum die Beschilderung nicht korrekt war, müssen jetzt die weiteren Ermittlungen ergeben», sagte Schütz weiter.
Den Gesundheitszustand des 70-Jährigen und des bei dem Unfall schwer verletzten Sohnes des getöteten Ehepaares bezeichnet die Polizei in einer Mitteilung als stabil. Eine erste Befragung des 70-Jährigen im Krankenhaus zu seiner Fahrt in die falsche Richtung brachte der Polizei keine neuen Hinweise.
NRW Nur die ganz Hitzebeständigen haben dieser Tage Freude am feuchten Gewächshauswetter. Die gute Nachricht für alle anderen: Gewitter sollen Abkühlung bringen - aber auch Starkregen und Hagel. mehr...
Gütersloh Auch am Donnerstag gibt der Deutsche Wetterdienst Warnmeldungen für NRW heraus. Es drohen Sturmböen, Gewitter und Starkregen. Ein Unwetter hat in Gütersloh in der Nacht zum Donnerstag größere Schäden angerichtet. mehr...
SIEGEN Ein eng geparkter VW Golf macht einen Lehramtsstudenten aus Siegen zum Helden der Sozialen Netzwerke. Wenige Stunden nach einer Schimpftirade bei Facebook findet im Parkhaus eine große Party statt. Wie sich die Geschichte entwickelte. mehr...
HEIDEN Fahndungserfolg für die Polizei: Nach dem tödlichen Unfall auf der B67 in Heiden haben die Einsatzkräfte den gesuchten LKW-Fahrer ermittelt. Es handele sich um einen 56 Jahre alten Mann aus Bocholt. Der LKW-Fahrer hatte noch am Unfallort Ersthelfer mit drastischen Worten beschimpft. mehr...
Düsseldorf/Jülich Stau, Panik, tödliches Gedränge - Platznot kann wie bei der Loveparade 2010 zur tödlichen Falle werden. Wieviel Platz brauchen Menschen bei Veranstaltungen? Forscher suchen in Experimenten einen Schlüssel dafür. mehr...