Aberglaube: Glücksbringer - Vom Kleeblatt bis zum Hufeisen
Geben Sie es ruhig zu! Auch Sie haben schon mal im Gras gehockt, auf der Suche nach einem vierblättrigen Kleeblatt. Egal ob Sie abergläubisch sind oder nicht - Talismane geben uns ein Gefühl der Sicherheit. Aber kennen Sie alle Glückssymbole und ihre Bedeutung?
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| Viele Glücksbringer haben schon eine lange Tradition in unserer Kultur und bestimmte Bedeutungen. |
Aberglaube ist in unserer Kultur fest verwurzelt. Ganz unbewusst und automatisch verwenden wir alltägliche Glückwünsche oder tragen Talismane bei uns. Glücksbringer geben uns das Gefühl, auf viele schwierige Lebenslagen vorbereitet zu sein.
Vor dem Examen spucken wir dem Prüfling über die Schulter, und im Auto fährt meist ein Kuscheltier als Beifahrer mit.
Abergläubische Japaner lassen die Katze Maneki Neko bei sich einziehen
Je nach kulturellem Hintergrund gibt es ganz andere Symbole des Glücks. Während wir Deutschen eifrig Marzipanschweine als Talismane verteilen, stellen sich Asiaten die goldene Katze Maneki Neko auf den Wohnzimmertisch.
Doch wo haben solche Glücksbringer eigentlich ihren Ursprung?
Tatsächlich kommt der glücksbringende Wunsch aus dem Jiddischen und meint einen „guten Anfang“. Die einzelnen Symbole für das Glück unterscheiden sich in jeder Kultur. Und die ursprüngliche Bedeutung eines Talismanes oder von Glückwünschen verliert sich meist über die Jahrhunderte.
Schornsteinfeger und rosa Marzipanschweine
Doch zumindest der Brauch an sich überdauert die Zeit. Noch immer berühren wir den kohleschwarzen Schornsteinfeger, kaufen zu Neujahr rosa Marzipanschweinchen oder streichen – im europäischen Raum ein eher neumodischer Aberglaube – dem Buddha über den massigen Bauch.
Ein kleines bißchen Irrationalität kann in unserem verkopften Alltag ja nicht schaden.
Sie halten sich eher für vernünftig und bodenständig? Na, seien wir ehrlich: Jeder von uns hat doch sicherlich schon mal eine Münze in den Brunnen geworfen....
Glücksbringer sind uns lieb gewonnene Begleiter durch den Alltag.




