Kommentar: Günna philosophiert über das Glück
Wenn Bruno Knust, genannt Günna, auf die Bühne im Dortmunder Olpketal Theater tritt, dann will er die Menschen zum Lachen bringen, sie für einen Abend glücklich machen. Doch was bedeutet für den Ruhrpott-Komiker eigentlich Glück?
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| Bruno Knust - genannt Günna - macht seine Zuschauer im Olpketal Theater glücklich. |
Da es keine einheitliche Definition von Glück gibt, habe ich meine Betrachtungsweise einfach den vorteilhaften Schicksalsfügungen angepasst um für mich die Anzahl der Glücksmomente dadurch zu erhöhen.
So gesehen hatte ich also schon verflixt viel Glück im Leben. Aktuelles Beispiel gefällig? Im Kleiderschrank bricht mir unter der Last der schweren Winterkleidung die Garderobenstange ab.
Günna geht der Frage nach, ob Geld glücklich macht
Grob betrachtet ein Unglück. Ich hänge Mäntel und Jacken mit Unlust wieder auf und finde dabei in einer Joppe zufällig einen 50 Euro-Schein. Nun ist es ein klarer Fall von Glück im Unglück.
Dass Geld glücklich macht ist wie wir zweifelsfrei wissen, ein weit verbreitetes Mißverständnis aber ich könnte mir ja vielleicht für die 50 Euro etwas gönnen was andere neidisch macht und das fühlt sich dann schon fast wieder genauso gut an.
Man soll die Hoffnung nie aufgeben und ich glaube fest, dass man seinem eigenen Glück auch etwas nachhelfen kann. Und um die Güte des Geschicks für sich positiv zu beinflussen taugt ein weiterer Spruch aus Oppas heiteren Lebensweisheiten wesentlich besser: “Lach dem Glück entgegen - dann lacht dat Glück zurück!“




