Horror-Unfall im Sauerland: Geisterfahrer reißt vier Menschen mit in den Tod

MESCHEDE Schrecklicher Unfall im Sauerland: In der Nacht zu Sonntag sind bei der Kollision mit einem Geisterfahrer fünf Menschen gestorben. Die Polizei geht zurzeit von einem Suizid aus. Die A46 bei Meschede ist nach einer fast 12-stündigen Sperrung wieder freigegeben.

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  • Brandspuren und Markierungen der Polizei sind am Sonntag (21.10.2012) an der Unfallstelle auf der gesperrten A46 bei Meschede (Nordrhein-Westfalen) zu sehen. Ein Geisterfahrer hatte hier einen Unfall mit fünf Todesopfern verursacht.

    Brandspuren und Markierungen der Polizei sind am Sonntag (21.10.2012) an der Unfallstelle auf der gesperrten A46 bei Meschede (Nordrhein-Westfalen) zu sehen. Ein Geisterfahrer hatte hier einen Unfall mit fünf Todesopfern verursacht. Foto: dpa

  • Ein Geisterfahrer prallte am Sonntagmorgen (21.10.2012) auf der A46 bei Meschede mit seinem Wagen gegen ein entgegenkommendes Auto, in dem vier Menschen saßen. Alle fünf Insassen starben.

    Ein Geisterfahrer prallte am Sonntagmorgen (21.10.2012) auf der A46 bei Meschede mit seinem Wagen gegen ein entgegenkommendes Auto, in dem vier Menschen saßen. Alle fünf Insassen starben. Foto: dpa


Unfall mit fünf Toten im Sauerland auf einer größeren Karte anzeigen

Nach Angaben der Dortmunder Autobahnpolizei ereignete sich der Unfall um 1.37 Uhr zwischen den Autobahnabfahrten Meschede-Enste und Meschede-Wennemen. Ein Falschfahrer prallte mit seinem BMW auf einen Skoda, in dem sich vier Insassen befanden. Nach dem Zusammenstoß brannte der BMW komplett aus.

Identität der Opfer geklärt

Der 24-jährige BMW-Fahrer aus Sundern starb. Drei der vier Insassen im Skoda waren offenbar ebenfalls sofort tot, eine Frau starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Ein Ehepaar im Alter von 41 und 47 Jahren und zwei weitere Frauen (27 und 39 Jahre) aus dem Kreis Meschede starben.

Rekonstrukton des Unfalls

Am Morgen war die Polizei mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beschäftigt. Dazu sollten auch Luftbilder gemacht werden. Die Autobahn 46 in Richtung Hagen wird voraussichtlich bis mittags gesperrt bleiben.

    
Zur endgültigen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Zurzeit geht die Polizei von einem Suizid des 24-jährigen BMW-Fahrers aus.

12 Opfer bei Geisterfahrer-Crashs im Oktober

Mit dem jüngsten Unfall steigt die Opferzahl bei Geisterfahrer-Crashs allein in diesem Oktober auf zwölf. Erst vergangenen Montag waren ein Vater und seine beiden kleinen Kinder beim Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer auf der A1 in Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen.

Anfang des Monats starben eine 31-jährige Mutter und ihre beiden Töchter sowie ein entgegenkommender Autofahrer auf der Autobahn 73 bei Bamberg in Bayern.
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Autor
Philipp Ostrop
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    21. Oktober 2012, 13:40 Uhr
    Aktualisiert:
    16. Dezember 2013, 12:40 Uhr