Hintergründe und Rückblick
Opels langer Weg
Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum. mehr...
Los Angeles (dpa) Langjährige Haft für Raubmord an einem Deutschen: Der vierte Komplizen beim Raubmord an einem Deutschen vor über 14 Jahren in den USA muss für Jahrzehnte hinter Gitter.
Ein hölzerner Hammer auf der Richterbank eines Verhandlungssaals. Foto: Uli Deck/Illustration (Foto: dpa)
Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Los Angeles wurde der 35-jährige Mittäter am Donnerstag zu mindestens 32 Jahren Gefängnis bis lebenslänglich verurteilt.
Der 50-jährige Horst Fietze aus dem sächsischen Löbau wurde im Oktober 1998 bei einem Raubüberfall in Santa Monica (Kalifornien) erschossen. Er war mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar unterwegs, als vier junge Täter von den Reisenden Geld forderten.
Drei der Räuber waren der Polizei schnell ins Netz gegangen. Eine damals 18-Jährige saß am Steuer des Fluchtautos, sie ist nach mehrjähriger Haft wieder auf freiem Fuß. Der Haupttäter, der die Schüsse abgab, war 2001 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, er kann frühestens nach 35 Jahren freikommen. Eine weitere Komplizin, zur Tatzeit 17 Jahre alt, muss mindestens 16 Jahre verbüßen.
Dem vierten Räuber war die Flucht gelungen. Er setzte sich nach Jamaika ab, wo er unter falschem Namen arbeitete. Erst 2009 kamen ihm die Ermittler dort auf die Spur. Im Oktober 2011 wurde er wegen Mordes im Verlauf eines Raubüberfalls schuldig gesprochen, auch wenn der Verurteilte am Tatort selbst keine Waffe bei sich hatte.
Die Witwe des Opfers, Astrid Fietze, hatte bei dem Prozess ausgesagt. Auf das Strafmaß mussten die Angehörigen dann lange warten. Im vergangenen Jahr war die Verkündung des endgültigen Urteils viele Male kurzfristig verschoben worden. Bei dem Gerichtstermin am Donnerstag waren keine Familienmitglieder des Opfers zugegen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur dpa mit.
Interessantes, Bewegendes, Kurioses: Die Bilder des Tages zeigen Menschen, Momente und Ereignisse, die einen besonderen Eindruck hinterlassen haben. mehr...
Das heiße Wetter macht auch der Deutschen Bahn zu schaffen: Der Konzern hat am Dienstag mehrere Fernzüge mit ausgefallenen Klimaanlagen gestoppt. Das bestätigte ein Bahnsprecher in Berlin. Insgesamt seien sechs ICE und EC-Züge ausgefallen. Und auch in den kommenden Tagen könne es zu Problemen kommen. mehr...
BERLIN Am Sonntag läuft die letzte "Tatort"-Erstausstrahlung der Saison. Bei Deutschlands beliebtester Krimireihe hat sich wieder viel getan. Es gibt neue Teams, Twitter-Diskussionen oder Tiefpunkte - wie liefern ein paar „Tatort“-Stichwörter, damit Sie nicht den Überblick zu verlieren. mehr...
Hamburg Das Fahrradhelm-Urteil des schleswig-holsteinischen Oberlandesgerichts löst Empörung aus. Die Radfahrer-Lobby will die Entscheidung anfechten. Eine Helmpflicht dürfe nicht durch die Hintertür kommen, klagt der ADFC. mehr...
Berlin (dpa) Am bislang heißesten Tag des Jahres in Deutschland hat Sahara-Hitze die Menschen ordentlich ins Schwitzen gebracht. Der heißeste Ort war am Mittwoch nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes Kitzingen im Norden Bayerns - mit 37,1 Grad. mehr...
Alt-Schadow Da staunte Wolfgang Richter nicht schlecht: Wie der Landesfischereiverband Brandenburg/Berlin am Montag mitteilte, zog der 59 Jahre alte Fischer einen 2,25 Meter langen und 67 Kilogramm schweren Wels aus der Spree. Es war der wohl dickste Fang seines Lebens - und ein harter Kampf. mehr...
