Hintergründe und Rückblick
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Washington/Frankfurt Die moderate Entspannung auf dem US-Arbeitsmarkt hält an. Wie das Arbeitsministerium am Freitag bekanntgab, wurden im Dezember 155.000 neue Jobs geschaffen.
Zwei Arbeitsuchende auf einer Jobbörse in New York. Foto: Justin Lane (Foto: dpa)
Die Arbeitslosenquote stagnierte bei 7,8 Prozent. Zunächst lag die Quote für November bei 7,7 Prozent - der niedrigste Stand seit Dezember 2008 - wurde dann aber auf 7,8 Prozent nach oben korrigiert, teilte das Ministerium in Washington weiter mit. Nach wie vor seien 12,2 Millionen Amerikaner auf der Suche nach einem Job.
Die meisten neuen Stellen seien im Gesundheitssektor, im Gaststättengewerbe sowie in der Industrie und im Bau geschaffen worden, hieß es weiter. Noch im November waren revidiert 161 000 neue hinzugekommen. Für den Dezember hatten Experten 152 000 neue Stellen erwartet. Nach wie vor liegt die Rate der arbeitslosen schwarzen Amerikaner mit 14,0 Prozent deutlich höher als die Durchschnittsrate.
Nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) setzt sich die moderate Erholung auf dem amerikanischen Jobmarkt mit den Dezemberzahlen weiter fort. Die Arbeitsmarktdaten sollten aber nicht «zu einer Verstärkung der Diskussion über den Expansionsgrad der US-Geldpolitik führen», hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Analyse der Helaba. In den Augen der meisten Notenbanker in Washington sei die Arbeitslosenquote nach wie vor zu hoch.
Experten wie Zentralbankchef Ben Bernanke hatten sich mehrfach besorgt über die Entwicklung geäußert. Er rechnet auch für die nächsten Monate nicht mit einer umfassenden Wende. Möglicherweise sei erst im Jahr 2014 mit einer echten Wende zu rechnen, fürchten Experten.
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