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Borussias Jonas Hofmann in Aktion. (Foto: Menne)
Zum Duell der Aufsteiger tritt Drittligist Borussia Dortmund II am heutigen Samstag (14 Uhr) beim Halleschen FC an. Der Klub aus Sachsen-Anhalt ließ nach zehn sieglosen Spielen am letzten Wochenende mit einem 3:0-Erfolg in Aachen gegen die Alemannia aufhorchen.
„Halle hat vier Punkte mehr als wir. Das macht das Spiel für uns zu einer großen Herausforderung“, sagt BVB II-Trainer David Wagner. Dortmunds Coach erwartet ein Kampfspiel, einen aggressiven Gastgeber, der sich fast ausschließlich auf sein Konterspiel verlässt. „Wir müssen uns“, betont Wagner, „auf ein Stadion mit 8000 Zuschauern einstellen, die voll hinter ihrer Mannschaft stehen.“
Drehpunkt Wagefeld
Dreh- und Angelpunkt im Spiel des FC ist Maik Wagefeld, der im Mittelfeld das Offensivspiel ankurbelt, ein erstklassiger Spezialist für Freistöße, Elfmeter, Distanzschüsse ist und mittlerweile fünf Saisontore für Halle erzielt hat. „Wenn es uns gelingt, diesen Routinier aus dem Spiel zu nehmen“, erklärt Wagner, „dann sind wir einen großen Schritt weiter.“
Den haben die Borussen ohnehin eingeplant. Mit seinen Junioren-Nationalspielern Marc Hornschuh, Koray Günter und Mustafa Amini läuft Schwarzgelb auf. Der BVB will erstmalig in dieser Saison auswärts „zu Null“ spielen. „Das können wir erreichen; vielleicht sogar mehr“, sagt Wagner, „aber wir müssen sehr konzentriert sein, die Zweikämpfe annehmen, das Gegenpressing konsequent durchziehen, die Räume schließen und immer wieder schnell Umschalten.“
Sorgen um Bajner
Sorgen bereitet beim BVB einzig Stürmer Balint Bajner, der wegen seiner Adduktorenbeschwerden gestern ärztlich behandelt werden musste. Er soll jedoch gemeinsam mit Leonardo Bittencourt nachreisen. Kerem Demirbay fehlt wie berichtet wegen seiner fünften Gelben Karte.
Erstmalig nach seiner Syndesmoseband-Verletzung gehört Eric Durm wieder zum BVB-Aufgebot. Vielleicht kommt er in Halle zum Kurzeinsatz und feiert im Duell der Aufsteiger Borussias zweiten Sieg in Serie. Das ist dem BVB übrigens in dieser Saison noch nie gelungen.