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Borusse Marvin Bakalorz (l.) steht nach seiner Rot-Sperre wieder zur Verfügung (Foto: Bielefeld)
„Ich bin fest davon überzeugt, dass die Freude in Bielefeld momentan nicht so groß ist, gerade jetzt gegen uns zu spielen“, sagt BVB-II-Trainer David Wagner. Eine Aussage, die untermauert, mit welchem Selbstbewusstsein seine Mannschaft heute auf der „Alm“ auftreten möchte. Mit elf Punkten aus den letzten sieben Spielen haben sich die Borussen nach einem Zwischentief stabilisiert und „sind in der Liga angekommen“, wie David Wagner es ausdrückt.
Konstanz
Die Mannschaft hat in den letzten Begegnungen vor allem in der Defensive eine gewisse Konstanz gezeigt und konnte deswegen auch punkten. Und diese Konstanz erwartet der Fußball-Lehrer auch beim Auftritt gegen den Tabellenvierten.
Daneben hofft David Wagner in der Offensive auch auf mehr Effizienz bei der Verwertung der herausgespielten Tormöglichkeiten. „Hinten über 90 Minuten kontinuierlich gut stehen, um dann Nadelstiche zu setzen“, so sieht es der Plan vor. „Und wir werden, wie im Hinspiel (1:1 Anm. d. Red.), auch diesmal wieder unsere Optionen bekommen“, ist er sich sicher.
Spielerisch erfahren
Den Gegner kennt Wagner gut, denn er hat das Team aus Ostwestfalen in dieser Spielzeit schon mehrfach in Augenschein nehmen können. Bielefeld sei eine spielerisch erfahrene Mannschaft, in der es wenig personelle Wechsel gebe, und die deshalb sehr gut eingespielt sei, weiß der Dortmunder Trainer.
Diesmal allerdings sind die Arminen zu personellen Veränderungen gezwungen. Beide Innenverteidiger, Burmeister und Hornig, fallen aufgrund von Sperren aus. „Dennoch sind sie auf der Alm – mit ihrem Publikum im Rücken – in der Lage, mächtig Dampf zu machen“, sagt David Wagner.
Anschluss halten
Allerdings gehen auch die Bielefelder gegen das „Kellerkind“ aus Dortmund nicht ohne Druck in diese Partie. Nach der 1:2-Niederlage in Aachen dürfen sie sich nicht erneut eine Niederlage leisten, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.
Balint Bajner hat wieder mit der Mannschaft trainiert und dürfte in den Kader zurückkehren. Auch Marvin Bakalorz stünde nach seiner Rot-Sperre wieder zur Verfügung, falls er nicht bei den Profis gebraucht wird. Das trifft auch auf Koray Günter zu. „Es sieht wohl so aus, dass wir eher jemanden nach oben abgeben müssen, als dass wir Verstärkung von dort bekommen“, sagt David Wagner, der mit seinem Team den nächsten Favoriten ärgern will.