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Ensar Baykan (l.) jubelt mit Jonas Hofmann über den Dortmunder Führungstreffer. (Foto: Bielefeld)
Für den BVB trafen Ensar Baykan (8.) und Terrence Boyd (20., Foulelfmeter), den Lauterer Anschlusstreffer erzielte Andrew Wooten (51.).
BVB II-Trainer David Wagner zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft wenig zufrieden: "Es war ein hochverdient unverdienter Sieg. Zlatan Alomerovic hat uns absolut im Spiel gehalten und seine beste Partie für uns gemacht. Ich bin alles andere als zufrieden, besonders mit unserem Defensivverhalten, das uns sonst eigentlich auszeichnet. Trotzdem nehme ich die drei Punkte gerne mit. Wir hatten auch schon gute Heimspiele und standen hinterher mit leeren Händen da."
Dreifache Profi-Unterstützung
Im Vergleich zum 2:1-Sieg in Leverkusen am 28. Januar erhielt Wagner gleich dreifache Profi-Unterstützung: Patrick Owomoyela, Ilkay Gündogan und Chris Löwe rückten in die Startelf. Auch Torjäger Terrence Boyd meldete sich nach überstandener Schleimbeutelentzündung rechtzeitig fit.
Fotostrecke Fußball-Regionalliga: BVB II - 1. FC K`lautern II
Unter den Augen von Cheftrainer Jürgen Klopp und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gelang den Borussen ein Start nach Maß. Terrence Boyd fasste sich aus 20 Metern ein Herz, FCK-Keeper Marco Knaller ließ den Ball nach vorne abklatschen und Ensar Baykan staubte zur frühen Führung ab (8.).
Boyd behält die Nerven
Fast hätte der FCK postwendend geantwortet. Innenverteidiger Ivan Paurevic unterlief einen lang geschlagenen Ball, doch Gäste-Torjäger Andrew Wooten (13 Saisontreffer) scheiterte freistehend an Zlatan Alomerovic. Auch beim Schuss von Hendrick Huck (15.) war der BVB-Torhüter auf dem Posten.
Der FCK machte das Spiel, die Dortmunder das Tor. Nach Foul an Marvin Bakalorz auf der Höhe des Fünf-Meter-Raums behielt Terrence Boyd vom Punkt die Nerven – 2:0 (20.). Acht Minuten später der nächste Schock für die Pfälzer: Marco Knaller musste mit einer Ellenbogenverletzung vom Platz getragen werden.
Zuck an den Pfosten
Die Lauterer erholten sich davon aber schnell und profitierten dabei von Schwächen in der Dortmunder Defensive – Hendrick Zuck visierte den linken Pfosten an (30.), Patrick Freyer fand wiederum in Alomerovic seinen Meister (36.). Der 2:0-Pausenstand musste als schmeichelhaft für das Wagner-Team gewertet werden.
Zur 46. Minute ersetzte Rico Benatelli den unauffälligen Ilkay Gündogan. Im Mittelpunkt stand aber zunächst Zlatan Alomerovic. Nach drei ganz starken Paraden im ersten Durchgang lieferte er die unfreiwillige Vorlage zum 2:1, als er Wooten den Ball nach einer Ecke vor die Füße faustete (51.).
Alomerovic auf dem Posten
Das Team von Coach Alois Schwartz diktierte weiterhin das Geschehen, Alomerovic sicherte dem BVB aber gegen Modica (69.) und Zuck (71.) den knappen Sieg. In der Schlussphase traf Jonas Hofmann nur den Innenpfosten (85.).
BVB II: Alomerovic – Fring, Owomoyela, Paurevic, Löwe – Gündogan (46. Benatelli), Bakalorz – Hofmann, Vrancic, Baykan (57. Ducksch) – Boyd (74. Halstenberg)
Tore: 1:0 Baykan (8.), 2:0 Boyd (20., Foulelfmeter), 2:1 Wooten (51.)