Pleite mit Chelsea für Marin beim Startelf-Debüt

London (dpa) Nach der Pleite des FC Chelsea in der Premier League gegen den Tabellenletzten Queens Park Rangers war Marko Marin ein gefragter Mann - beim vereinseigenen Internet-TV. Sonst nahmen die Medien in Großbritannien kaum Notiz vom Startelf-Debüt des deutschen Fußball-Profis für die Blues.

  • Die britischen Medien nahmen kaum Notiz vom Startelf-Debüt Marko Marins. Foto: Franck Robichon

    Die britischen Medien nahmen kaum Notiz vom Startelf-Debüt Marko Marins. Foto: Franck Robichon Foto: dpa

«Ich bin glücklich, dass ich heute von Beginn an dabei war, doch das Ergebnis hat für mich einen schlechten Tag daraus gemacht», gestand Marin bei ChelseaTV. Helfen konnte der bei seiner Verpflichtung im Sommer als «German Messi» angekündigte Ex-Bremer seinem Team am Mittwochabend nicht. Richtig auffällig geworden war der Dribbelkünstler nur durch seinen rustikalen Einsatz in der vierten Minute gegen seinen Gegenspieler Stephane Mbia. Dafür sah er nur Gelb.

Schuld an der 0:1-Peinlichkeit gegen die bislang mit Abstand schwächste Mannschaft der Premier League trug der 23-Jährige aber auch nicht. Als Shaun Wright-Phillips in der 78. Minute das Tor des Abends für QPR gegen seinen früheren Verein mit einem satten Flachschuss erzielte, war Marin schon nicht mehr auf dem Platz. In der 60. Minute ging er unter freundlichem Beifall der Blues-Anhänger vom Feld.

Ob der kleine Stürmer noch viel mehr Bewährungschancen bekommt, ist offen. Denn der Konkurrenzkampf um die Plätze in der Offensive beim FC Chelsea verschärft sich. Die Londoner stehen vor der Verpflichtung des früheren Hoffenheimer Stürmers Demba Ba von Newcastle United. Zudem holte Chelsea am Donnerstag den ausgeliehenen israelischen Mittelfeldspieler Yossi Benayoun vom Stadtrivalen West Ham zurück.

Marin will sich nicht entmutigen lassen. An einen Abschied denkt der 16malige Nationalspieler nicht. «Es war wegen der Verletzungen am Anfang sehr schwierig. Ich musste viel tun, um zurückzukommen. Jetzt fühle ich mich besser und besser, und ich hoffe, dass ich weiterhin spielen kann», sagte der Acht-Millionen-Euro-Mann.

Am Mittwochabend durfte er beim Champions-League-Sieger mitspielen, weil Trainer Rafael Benítez einige Stammkräfte schonte. Das ging daneben. Statt mit dem fünften Sieg in Serie den Top-Teams Manchester United (52 Punkte) und Manchester City (45) auf den Fersen zu bleiben, fiel Benítez' Mannschaft mit 38 Zählern auf Rang vier hinter Tottenham Hotspur (39) zurück. Immerhin: Chelsea hat noch ein Nachholspiel auf dem Programm.

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Autor
Claas Hennig, dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    3. Januar 2013, 13:16 Uhr
    Aktualisiert:
    25. November 2013, 12:40 Uhr
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