Die deutschen Gegner in der ersten K.o.-Runde

Berlin (dpa) Die vier deutschen Clubs in der Europa League haben für die Zwischenrunde im Februar 2013 teils schwierige Aufgaben zugelost bekommen.

  • Miroslav Klose spielt mit Lazio Rom gegen Mönchengladbach. Foto: Maurizio Brambatti

    Miroslav Klose spielt mit Lazio Rom gegen Mönchengladbach. Foto: Maurizio Brambatti Foto: dpa

Borussia Mönchengladbach trifft auf Lazio Rom mit dem deutschen Nationalstürmer Miroslav Klose, Bayer Leverkusen spielt gegen Benfica Lissabon, Hannover 96 bekommt es mit dem russischen Club Anschi Machatschkala zu tun und der VfB Stuttgart muss gegen den KRC Genk antreten. Die deutschen Gegner im Kurzporträt:

LAZIO ROM: Borussia Mönchengladbach trifft zum sechsten Mal in der Europapokalgeschichte auf eine italienische Mannschaft - spielte aber noch nie gegen den zweimaligen nationalen Meister Lazio Rom. Dabei dürfen sich die Fans auf ein Wiedersehen mit Miroslav Klose freuen. Der Nationalstürmer erzielte bereits zehn Treffer in 16 Ligaspielen für die Römer. Derzeit belegt Lazio in der Serie A Rang drei. Trainer des Hauptstadtclubs ist der Serbe Vladimir Petkovic. 1999 gewann Lazio den Europapokal der Pokalsieger, den nationalen Pokal holte die Mannschaft viermal.

Größte Erfolge: Europapokal der Pokalsieger: 1999 Europäischer Supercup: 1999 Italienischer Meister: 1974, 2000 Italienischer Pokal: 5x Italienischer Supercup: 3x Topspieler: Miroslav Klose, Cristian Ledesma, Stefano Mauri Trainer: Vladimir Petkovic

BENFICA LISSABON: Der Eusebio-Club ist neben dem FC Porto und Sporting Lissabon der herausragende Verein Portugals. 32 Mal wurde Benfica Landesmeister und holte 24 Mal den nationalen Pokal. In den 60er Jahren war Benfica international eine Macht und erreichte im Landesmeister-Cup sechsmal das Endspiel. 1961 und 1962 gewannen die Portugiesen die Trophäe (1961 gegen den FC Barcelona, 1962 gegen Real Madrid). Aktuell ist Benfica mit Trainer Jorge Jesus und den Stars Luisao und Ezequiel Garay Tabellenführer. 1993/94 schied Bayer im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger gegen Benfica nach einem 1:1 in Lissabon und einem 4:4 im Heimspiel aus.

Größte Erfolge: Europapokal der Landesmeister: 1961, 1962 Portugiesischer Meister: 32x Portugiesischer Pokal: 24x Portugiesischer Supercup: 4x Topspieler: Pablo Aimar, Oscar Cardozo, Lima Trainer: Jorge Jesus

ANSCHI MACHATSCHKALA: Der Tabellenzweite der russischen Liga sorgt durch seine spektakuläre Transferpolitik für Aufsehen. Starspieler ist Samuel Eto'o. Der Stürmer wechselte 2011 für rund 27 Millionen Euro von Inter Mailand in die russische Provinz nach Dagestan. Unter dem niederländischen Trainer Guus Hiddink unterstrich das Team in der Gruppenphase die internationale Klasse. Zum Kader zählen auch drei Brasilianer. Wegen der politisch unsicheren Lage darf der Club des russischen Milliardärs Sulejman Kerimow seine Europapokal-Heimspiele nicht in Machatschkala austragen. Zuletzt spielte das Team im Stadion von Lokomotive Moskau.

Größte Erfolge: Russischer Pokalfinalist: 2001 Topspieler: Samuel Eto'o, Juri Schirkow, Lassana Diarra, Jucilei Trainer: Guus Hiddink

KRC GENK: Der dreimalige belgische Meister war in der vergangenen Saison Gegner von Bayer Leverkusen in der Gruppenphase der Champions League. Ohne Sieg schied der erst 1988 gegründete Club allerdings als Letzter in Staffel E aus. Mit dem 25 Jahre alten Verteidiger Torben Joneleit spielt sogar ein Deutscher für den KRC Genk. Die Mannschaft des niederländischen Trainers Mario Been zog in dieser Saison ohne Niederlage als Tabellenführer in Gruppe G gegen den FC Basel, Videoton FC aus Ungarn und Sporting Lissabon in die Zwischenrunde ein. In der heimischen Liga steht der Verein klar im Schatten des RSC Anderlecht und FC Brügge. Derzeit ist Genk Fünfter.

Größte Erfolge: Belgischer Meister: 1999, 2002, 2011 Belgischer Pokal: 1998, 2000, 2009 Belgischer Supercup: 2011 Topspieler: Jelle Vossen Trainer: Mario Been

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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    22. Dezember 2012, 17:48 Uhr
    Aktualisiert:
    28. November 2013, 13:23 Uhr