Westfalenliga: Preußen-Reserve empfängt Rheine zum Knaller

MÜNSTER Super-Sonntag in der Fußball-Westfalenliga, die gleich mit zwei Top-Spielen zwischen den derzeit vier besten Teams aufwartet. In Rödinghausen empfängt der Spitzenreiter SV den drittplatzierten SuS Stadtlohn, Knaller Nummer zwei findet an der Hammer Straße statt. Dort empfängt der SC Preußen II um 14.30 Uhr den Tabellenzweiten FC Eintracht Rheine.

  • Patrick Günner (o.) und der SCP spielen gegen Paderborn.

    Patrick Günner (o.) und der SCP spielen gegen Paderborn. Foto: Münsterview

An der Konstellation findet auch SCP-Trainer Sören Weinfurtner Gefallen, der gespannt ins Wochenende geht. „Der Spieltag bringt einiges mit, die Spitze kann richtig eng zusammenrücken.“ Dafür aber muss auch die Preußen-Reserve ihren Teil zu beisteuern, die mit Vorfreude in das Duell mit Rheine geht. „Das sind die Spiele, auf die wir hinarbeiten und für die wir uns so im Training quälen“, sagt der 33-Jährige.
Von der Stärke der Eintracht hat sich Weinfurtner selber überzeugt, hat den Gast von der Ems per Video analysiert. Und auch sein Vorgänger Arne Barez, nun Sportlicher Leiter bei den SCP-Junioren, hat den Gegner im Spitzenspiel gegen Rödinghausen (1:1) beobachtet.

„Respekt, keine Angst“

Die Erkenntnis lautet: „Rheine ist sehr stark in der Balleroberung im Zentrum, schaltet dann schnell über die Außen um“, erläutert Weinfurtner, der Eintrachts gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern hervorhebt. „Die Mannschaft ist clever zusammengestellt. Wir gehen mit Respekt, aber ohne Angst in die Partie. Denn auch wir haben viele Qualitäten.“

Bolat treffsicher

Recht hat der Coach. Seine Schützlinge warfen nach der Derby-Niederlage beim BSV Roxel die Torfabrik an, trafen in den beiden vergangenen Spielen neun Mal – allein Bolat war fünfmal erfolgreich. Dabei ist der SCP nur schwer auszurechnen, kann in seiner taktischen Grundordnung zwischen verschiedenen Varianten wählen. Weinfurtner: „Wir sind sehr flexibel. Bei uns weiß der Gegner nie, was kommt.“ Und wer kommt. Denn ob diesmal erneut Drittliga-Aushilfen wie Rico Schmider, Dennis Dowidat oder Philip Heise die U 23 verstärken, scheint angesichts der Pokalverpflichtung der Preußen-Ersten am Dienstag gegen den FC Brünninghausen eher unwahrscheinlich zu sein.

Was die personelle Situation seines Westfalenliga-Kaders angeht, hat Weinfurtner alle Erkenntnisse zusammen. Einzig Kim Terhaar fehlt aus privaten Gründen weiter, Abwehrchef Patrick Günner dagegen ist nach seiner kurzen Pause wieder zurück. Die Voraussetzungen für den Super-Sonntag stimmen also aus Sicht der Preußen-Reserve.
 
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