Westfalenliga: U 23 verliert nach 2:3 gegen Rheine den Anschluss

MÜNSTER Am Super-Sonntag der Westfalenliga heißt der Verlierer des Spitzenquartetts Preußen Münster II. Die 2:3 (1:0)-Heimpleite gegen den FC Eintracht Rheine machte das Team von Trainer Uwe Laurenz zum Tabellenführer, da der SuS Stadtlohn und der SV Rödinghausen im anderen Top-Spiel 1:1 spielten. Die Preußen trennen nun schon sieben Punkte von der Spitze.

  • Vargin Der (l.), hier gegen Rheines Nils Woltering, musste sich mit dem SCP am Ende beugen.

    Vargin Der (l.), hier gegen Rheines Nils Woltering, musste sich mit dem SCP am Ende beugen. Foto: Sanders

Der Frust saß tief beim Team von Coach Sören Weinfurtner, als die letzten Bemühungen, in Unterzahl noch zum Ausgleich zu kommen, in der vierminütigen Nachspielzeit im Sande verliefen. Denn nach 45 Minuten hatte noch alles nach einem Sieg derGastgeber ausgesehen.

Recep kann klären

Der im Sommer von Rheine verpflichtete Stefan Seiler spielte von Beginn an in einem 4-4-2-System und bekleidete die linke Außenbahn. Neben seinen guten Trainingsleistungen war auch der Umstand, dass Unterstützung aus dem Profikaderwegen des Pokalspiels gegen den FC Brünninghausen am Dienstag fernblieb, ausschlaggebend für seinen Einsatz. Auf der anderen Seite fehlte Ex-Preuße Manuel Dieckmann mit einem Innenbandanriss.

Stefan Kaldewey hatte nach einem Solo die erste Chance für Preußen (15.), nur eine Minute später blockte die FCE-Abwehr erst den Versuch von Cihan Bolat, dann den Nachschuss von Vargin Der. Doch auch Rheine, das vor allem durch die schnellen Außen Julius Hölscher und Marius Bülter Gefahr ausstrahlte, kam zu Szenen. SCP-Keeper Aziz Recep konnte Bülters Versuch mit der Pike gerade noch zur Ecke lenken (22.).

Gang zurückgeschaltet

Julian Büscher (24.) und Bolat (41.) prüften auf der anderen Seite FCE-Tormann André Epker – vergeblich. Eine Minute vor der Pause kam Bolat dann doch noch zu seinem Treffer: Die Ecke von Pascal Koopmann landete beim Torjäger, der erst über den Ball trat, ihn im zweiten Versuch aber ins Netz drosch.

Nach zehn Minuten in der zweiten Hälfte schaltete Preußen einen Gang zurück. Sollte man aber nicht tun gegen ein derart starkes Team wie die Eintracht. Den Ausgleich erzielte Bülter nach einem langen Einwurf (62.), Rheines Führung köpfte Philipp Garmann nach einer Ecke von Philip Fontein (78.). Zwei Minuten später war Hölscher frei durch, Recep kam zu spät – Rote Karte und Elfmeter. Ersatztorwart Christopher Kemper musste als erste Amtshandlung den verwandelten Strafstoß vom starken Bülter aus dem Netz fischen (82.).

Karamarko verkürzt

Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung, war allerdings zu hoch. Das dachte sich auch der eingewechselte Marko Karamarko, der in der 90. Minute verkürzte, nachdem FCE-Verteidiger Marcel Langenstroer einen Ball unterlaufen hatte. Die Nachspielzeit erfüllte Preußen mit Hoffnung, doch zum verdienten Unentschieden reichte es nicht mehr. 
 

SCP: Recep - Kleine-Wilke (73. Röhe), Pöhlker, Günner, Blesz - Büscher, Kaldewey, Koopmann (83. Kemper), Seiler - Bolat, Der (75. Karamarko)
Tore: 1:0 Bolat (44.), 1:1 Bülter (63.), 1:2 Garmann (78.), 1:3 Bülter (82., FE), 2:3 Karamarko (90.)
Rot: Recep (83.)


 

Das sagt Trainer Sören Weinfurtner:
„In der ersten Hälfte hätten wir ein Tor mehr schießen müssen, in Durchgang zwei haben wir ab der 55. Minute für eine Viertelstunde zu passiv agiert. Die Laufarbeit hat nachgelassen, und wir haben nicht mehr so weit vorne mit der Abwehrarbeit angefangen.
Diesmal hat nicht das bessere Team gewonnen. Rheine ist hinten mit großen Leuten aufs Zerstören aus und setzt dann auf das schnelle Umschaltspiel. Ein probates Mittel, aber nicht der Fußball, den wir hier lehren. Ein Remis wäre sicher gerechter gewesen.“
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