3. Liga: Drube nimmt Doppelbelastung gerne auf sich
MÜNSTER Die Verdoppelung der Stundenzahl steckt nicht jeder Arbeitnehmer mal eben so weg. Nils Drube (Foto) ist da ein ganz eigener Fall. Der U 19-Trainer des SC Preußen ist seit gut zwei Wochen auch Assistent von Pavel Dotchev beim Drittliga-Team. Damit besteht sein Alltag neben Fußball nun auch noch aus – Fußball.
Ärgerte sich über die Gegentore seiner elf in Duisburg: Preußens U 19-Trainer Niels Drube. (Foto Münsterview/Tronquet)
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Mit Dotchev, den er vorher nicht persönlich kannte, versteht sich der 33-Jährige blendend. „Wir haben eine ähnliche Philosophie. Ich habe den Eindruck, dass Pavel sich sehr wohl fühlt. Und ich lerne viel von ihm.“
Zusammenarbeit mit Nachwuchsspielern
Sein Aufgabenbereich liegt auch darin, dem neuen Chefcoach den Verein zu zeigen, den Werdegang der einzelnen Spieler zu beleuchten und Erfahrungswerte, die er in vielen Jahren beim SCP erworben hat, einfließen zu lassen.
Dazu hat er natürlich die Zusammenarbeit mit Spielern der U 19 wie Simon Scherder, Marko Karamarko oder Julian Büscher forciert. „Das klappt super. Die Jungs sind regelmäßig oben dabei.“
Überschneidungen drohen
Für den Ex-Kinderhausener ist die Doppel-Belastung kein Problem, allerdings weiß er auch, dass es künftig hier und da zu einem Zwiespalt kommen wird, etwa wenn sich Spiele der beiden Teams überschneiden oder längere Auswärtsfahrten anstehen. „Da müssen wir dann gemeinsam Entscheidungen treffen.“
Um Details, auch die kommende Saison betreffend, zu finalisieren, fehlte in den turbulenten Wochen der Preußen schlicht die Zeit. Drube sagt’s klipp und klar: „Der Fokus liegt derzeit nur auf dem Erfolg der Mannschaft.











