SC Preußen II: SCP II ist gegen Rot-Weiß Maaslingen dominant, aber torlos
MÜNSTER Die Serie ist gerissen. Nach sechs siegreichen Partien am Stück musste sich die Reserve des SC Preußen gegen Rot-Weiß Maaslingen mit einer Punkteteilung begnügen. Beim torlosen Duell mit dem Tabellensiebten dominierte der Westfalenligist das Geschehen zwar über die gesamte Spielzeit, Unkonzentriertheiten vor dem Tor aber verhinderten den Sprung auf den zweiten Rang.
Lars Pöhlker (h.) eroberte wie hier gegen Maaslingens Lennart Madroch viele Bälle. Doch die daraus resultierenden Chancen verwertete der SCP nicht, es blieb beim 0:0. (Foto: Tronquet)
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Bolat mit Riesenchance
Es war der Auftakt zu der besten Phase der Preußen, die sich Möglichkeiten zuhauf erspielten. Gatzkes Versuch zischte über das Tor (13.), nach seiner Flanke verfehlte Innenverteidiger Patrick Günner per Kopf nur um Zentimeter die Führung (18.). Die dickste Gelegenheit vergab vier Minuten später Cihan Bolat, der nach einer tollen Kombination über Gatzke und Büscher zu hoch zielte. Weiter ging es im Takt: Günners Kopfball flog über das Tor (32.), binnen Sekunden klärte der gut aufgelegte Mohe gegen Bolat und Büscher (40.).
Auch nach dem Wechsel änderte sich der Spielverlauf kaum, der SCP blieb drückend überlegen. Nur einmal kam Maaslingen gefährlich in den münsterschen Strafraum, der Schuss von Matthias Kruse aber stellte Aziz Recep vor keine schwere Aufgabe (47.).
Mohe erneut zur Stelle
Auf der andere Seite war es erneut das Duo Büscher/Gatzke, das Maaslingens Bollwerk anbohrte. Doch statt des Abschlusses suchte Büscher in der Mitte Bolat, der Querpass aber fand seinen Adressaten nicht (52.). Diese Szene war exemplarisch für zahlreiche vielversprechende Aktionen, in denen der allerletzte Zug zum Tor und die letzte Zielstrebigkeit fehlten und die jungen Adlerträger es zu kompliziert machten.
Bei der anschließenden Ecke zeichnete sich erneut Mohe gegen den Kopfball-Aufsetzer Günners aus, auch gegen Büscher waren die Fingerspitzen des Schlussmannes am Ball (63.). Münster kämpfte unermüdlich weiter, wollte mit aller Macht die Serie ausbauen. Weinfurtner brachte mit Vargin Der einen zweiten gelernten Stürmer, erhöhte das Risiko. Doch auch der Joker stach nicht, in der Nachspielzeit blockte die RWM-Abwehr mit vereinten Kräften seinen Schuss. Es war die letzte Chance, nach der Maaslingens Spieler das Remis wie einen Sieg feierten. Auch ein Zeichen der Anerkennung. Drei Punkte aber wären dem SCP lieber gewesen.
SCP: Recep - Karamarko, Korte, Günner, Blesz - Pöhlker (69. Der), Kaldewey - Büscher (64. Seiler), Gatzke, Koopmann - Bolat
Tore: Fehlanzeige
„Wir haben eine sehr gute Anfangsphase erwischt, in der wir es versäumt haben, in Führung zu gehen. Danach hat die Qualität im Passspiel nachgelassen, wir haben schlechte Bälle in die Spitze gespielt, da war oft ein Haken oder ein Querpass zu viel dabei. Aber wir haben alles investiert, der Wille und die Leidenschaft waren bis zum Ende da. Auch wenn die Mannschaft einige Fehler gemacht hat, gibt es von mir keinen Vorwurf.“










