Westfalenliga: Weinfurtner hört Mastholtes Warnschuss
MÜNSTER Das Lebenszeichen in Form eines 1:1-Remis’ beim Spitzenreiter SV Rödinghausen spielt Sören Weinfurtner vor dem Gang zum Schlusslicht RW Mastholte bestens in die Karten. Denn so darf sich der Coach sicher sein, dass nach dem sechsten Punkt der Rot-Weißen keiner beim SC Preußen Münster II das Kellerkind unterschätzt.
Cihan Bolat (l.) wartet seit drei Spielen auf seinen 19. Saisontreffer. Vielleicht gelingt ihm dieser heute gegen den Spitzenreiter SV Rödinghausen. (Foto: Jean-Marie Tronquet)
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Der 33-Jährige sieht seine Mannschaft trotz des Mastholter Warnschusses in der Favoritenrolle und peilt den neunten Saisonsieg an. „Ganz klar, wir fahren dahin, um zu gewinnen“, so Weinfurtner, der seine taktische Formation von der Anzahl der Drittliga-Abstellungen abhängig macht.
Wieder im 4-4-2?
Erstmals schickte er vor Wochenfrist sein Team beim 4:2-Erfolg gegen den SV Herbern im 4-4-2-System auf das Feld, war mit der Umsetzung mehr als zufrieden. „Doch wenn diesmal mehr Spieler von oben zu uns stoßen als bisher, könnten wir zum angestammten 4-2-3-1 zurückkehren“, sagt er.
Vor dem Gang zu Rot-Weiß, das der U 23-Coach als robuste und körperbetont spielende Mannschaft einstuft, ist der Einsatz des angeschlagenen Abwehrchefs Patrick Günner fraglich. Weiter fehlen wird in Mastholte auch Kim Terhaar, der noch Trainingsrückstand aufweist.











