Höwedes zu Vertragsgesprächen: „Eine reine Kopfgeschichte“

Doha „Schön, wieder hier in Katar zu sein“: Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes präsentierte sich nach dem ersten Vormittagstraining am Freitag in bester Laune. Getrübt wurde die aber ein wenig durch Fragen nach seiner Vertragssituation: Dazu wolle er sich momentan nicht äußern, so Höwedes.

  • Stressfrei

    Benedikt Höwedes trainiert in Doha frei vom Zeitdruck um seine Vertragsverlängerung. Foto: Peter Kneffel

Anders als bei seinen Kollegen Huntelaar (bleibt) und Holtby (geht) ist diese Frage nicht ganz so dringend – immerhin hat der Kapitän noch einen Vertrag bis zum Sommer 2014. Dass Schalke vorzeitig mit ihm verlängern will – gerne auch langfristig – ist kein Geheimnis. Es habe auch im Dezember bereits Gespräche zwischen ihm, seinem Berater und dem Verein gegeben, bestätigt der Nationalspieler.

„Aber wir haben uns entschieden, das Thema erst einmal ruhen zu lassen“, so Höwedes. „Zum einen gibt es keinen Grund zur Eile, zum anderen gibt es zurzeit wichtigere Themen: Die Mannschaft muss nach der Durststrecke wieder in Fahrt kommen“, so Höwedes.
Zumindest das Thema Bayern München könnte sich erst einmal erledigt haben. Schon seit längerer Zeit war Benedikt Höwedes immer wieder mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht worden. Durch den Wechsel des Mainzer Innenverteidigers Jan Kirchhoff zu den Bayern aber dürfte das Interesse der Münchener an dem gebürtigen Halterner vorerst erloschen sein.

Außerdem fühle er sich auf Schalke sehr wohl, so Höwedes. „Ich bin seit elf Jahren hier. Wenn etwas nicht in Ordnung wäre, hätte ich den Verein schon längst verlassen.“ Jetzt liege der Fokus sowieso erst einmal auf der Rückrunde, und da gebe es nur ein Ziel: Die erneute Qualifikation für die Champions League. Höwedes ist sich sicher, dass der Trainerwechsel von Huub Stevens zu Jens Keller die Blockade in den Köpfen der Spieler lösen könne – denn diese Blockade ist für ihn das Hauptproblem. „Das ist eine reine Kopfgeschichte“, so Höwedes. „Ein Trainer kann in so einer Situation helfen. Keller macht einen positiven Eindruck.“

Das sei auch bei der ersten Einheit auf dem Trainingsplatz deutlich geworden: Keller habe den Schwerpunkt auf die taktische Arbeit gelegt, viele Anweisungen gegeben und am Freitag vor allem die Abwehrarbeit trainieren lassen. Dem ersten ernsthaften Test gegen Bayern München am kommenden Dienstag sieht Höwedes aber gelassen entgegen. „Wir wollen natürlich wissen, wo wir stehen – aber allzuviel Bedeutung sollte man diesem Spiel auch nicht beimessen.
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Autor
René Preuß
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Januar 2013, 22:52 Uhr
    Aktualisiert:
    31. Juli 2013, 11:32 Uhr