Jefferson Farfan: Auf dem Weg zu alter Stärke
GELSENKIRCHEN Als Jefferson Farfan im Januar nach seinem Innenbandriss im Knie das Training wieder aufnahm, war unübersehbar, dass der Peruaner einige Pfunde zu viel mit sich herum schleppte. „Jeff ist eben Jeff“, pflegt Trainer Huub Stevens in solchen Fällen zu sagen und versagte sich jedes kritische Wort in Richtung des peruanischen Nationalspielers.
Voller Energie: Jefferson Farfan zeigte bei seinem 45-Minuten-Comeback eine gute Leistung. Foto: Stefan Korte (Stefan Korte)
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Seit dem 6. November 2011 (2:2 in Hannover) hatte der Peruaner kein Bundesligaspiel mehr für die Königsblauen bestritten. Schalke blieb zwar auch ohne die Dynamik von Farfan auf Erfolgskurs, doch seinen Wert für die Königsblauen stellte der Peruaner gegen Mainz eindrucksvoll unter Beweis. Bleibt Farfan fit und ohne Eskapaden, bleibt er für Schalke ein Gewinn.
Deshalb darf man gespannt sein, wo Farfan in der nächsten Saison spielen wird. Genervt vom monatelangen Transferpoker hatte Manager Heldt im Januar das Schalker Vertragsangebot zurückgezogen, gleichzeitig aber betont, dass Schalke weiter gesprächsbereit sei. Mit Obasi verpflichtete Heldt eine Alternative für Farfan, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Allerdings bewies die Partie gegen Mainz, das auch beide Stürmer zusammen spielen können.









