1. Regionalliga: UBC bezwingt sensationell Bochum AstroStars
MÜNSTER Kaum zu glauben, der UBC Münster hat es tatsächlich geschafft. In einer mitreißenden Partie behielt die Mannschaft am Freitag die Oberhand gegen den Tabellenführer der 1. Regionalliga. Die Bochum Astro- Stars verloren in der Unihalle verdient mit 86:95.
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| Der dynamische Jasper Knoch war alleine im ersten Viertel für elf Punkte des UBC zuständig. Letztlich steuerte er 15 zum sensationellen Erfolg über den Regionalliga-Spitzenreiter Bochum AstroStars bei. |
Ob Fastbreak-Spiel, ausgespielte Systeme oder auch mal Notwürfe, die UBC-Akteure trafen aus allen Lagen. Wenn Bälle nicht den Weg ins Ziel fanden, ließen die Spieler aber nicht die Köpfe hängen, sondern ackerten weiter unermüdlich für den Offensiv-Rebound. Bezeichnend dafür eine Szene aus der 22. Minute: Atilla Göknil erkämpfte sich zwei Mal nacheinander den Ball nach einem Fehlwurf seiner Mitspieler und wurde letztendlich per Assist von Knoch mit zwei eigenen Punkten belohnt – so sah der erfolgreiche Team-Basketball Marke UBC gestern aus.
Cooler UBC
Cham Korbi hatte sich die Worte seines Trainers Kai Friedrich in der Pause offenbar am meisten zu Herzen genommen, denn er erzielte in dem Abschnitt allein elf Punkte. Bis auf 56:60 brachte er den Tabellenführer wieder zurück ins Spiel. Aber selbst das brachte den UBC am Freitagabend nicht ins Straucheln: Der abgeklärte Stefan Wess traf wenige Sekunden nach seiner Einwechslung erneut jenseits der 6,75 Meter-Linie. Zusätzlich dazu wachte die Verteidigung des UBC wieder auf und gewann Ball nach Ball – eine Galavorstellung. Anton Arnst blühte ebenfalls auf, traf zwei Mal trotz Foul und sorgte dafür, dass Münster auch nach drei Vierteln wieder beruhigend vorne lag – 78:64.
Mit Disziplin zum Erfolg
Als UBC-Trainer Götz Rohdewald sieben Minuten vor der Schlusssirene bei einer 80:70-Führung eine Auszeit nahm, hatte der UBC erst acht Fouls produziert. In Anbetracht der Klasse des Gegners und der Verteidigung eine bravouröse Leistung. Als dem UBC dann aber nach Totas Freiwürfen viereinhalb Minuten vor Schluss 150 Sekunden lang kein Korb gelang, nahm der Trainer noch einmal eine Auszeit und holte seine Mannschaft beim 88:78 zusammen. Der Vorsprung hielt.
„Schön zu sehen, dass wir konstant unsere Vorhaben umgesetzt haben und auch in schlechten Phasen nicht den Kopf verloren haben“, freute sich der endlich mal wieder zufriedene UBC-Trainer nach dem furiosen Auftritt seines Teams.













