Bundesliga: Sonntag in Aachen: Büring-Sechs will den Umständen trotzen

MÜNSTER Das Verletzungspech bleibt anscheinend auch im neuen Jahr ein treuer Begleiter des USC Münster. Gleich im dritten Training nach der gut einwöchigen Weihnachtspause verletzte sich Mittelblockerin Ashley Benson, brach sich den kleinen Finger. Die Folge: Die Amerikanerin fehlt dem USC im wichtigen, weil mit sechs Partien voll bepackten Januar für gut drei Wochen und verpasst damit auch den Neustart am Sonntag (18 Uhr) bei Alemannia Aachen.

  • Laura Dijkema (l.) wird wohl auch in Aachen wieder Lea Hildebrand bedienen können. Im Training knickte die Zuspielerin zwar um, ihr Einsatz ist aber nicht gefährdet.

    Laura Dijkema (l.) wird wohl auch in Aachen wieder Lea Hildebrand bedienen können. Im Training knickte die Zuspielerin zwar um, ihr Einsatz ist aber nicht gefährdet. Foto: MünsterView

Benson aber war nicht das einzige Sorgenkind in den Reihen des Volleyball-Bundesligisten. Über die Feiertage lagen Lonneke Sloetjes, Andrea Berg und Tess von Piekartz flach, die sogar Antibiotika nehmen musste. Und da am Donnerstag im Training auch noch Zuspielerin Laura Dijkema umknickte, spitzte sich die personelle Lage beim USC zu. „Die Situation ist natürlich nicht schön. Aber wir müssen die Dinge nehmen, wie sie kommen. Ich wehre mich zumindest dagegen, zu jammern“, sagt Trainer Axel Büring, auch mit Blick auf die Hallensituation.

Halle blockiert

Durch die Stadtmeisterschaften der Fußball-Junioren ist die Trainingsstätte des USC am Berg Fidel blockiert, das Team muss in andere Hallen ausweichen. „Unsere Aufgabe ist es, aus den Begebenheiten das Beste zu machen.“ Und das Optimum in der Kaiserstadt sind zwei Punkte, die den siebten Saisonsieg bedeuten und dem USC einen erfolgreichen Start in die Rückrunde bescheren würden.

Damit das Unterfangen bei der Alemannia gelingt, muss der Tabellenfünfte den erlebten Aufschwung zum Ende der Hinserie, die mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen VT Aurubis Hamburg – an die Elbe reist der USC am Mittwoch – endete, weiterführen.

Gewisse Verunsicherung

„Ziel muss es sein, an diese Partie anzuknüpfen. Wir müssen präzise und druckvoll spielen, dürfen nur wenig Fehler machen“, sagt Büring, der bei Aachen eine gewisse Verunsicherung in den entscheidenden Momenten ausgemacht hat. „Alemannia hat genügend Potenzial und Qualität, spielt lange Zeit ganz schön gut. Aber dann gibt es Phasen, in denen im Kollektiv nichts mehr funktioniert.“

Auch deshalb steht Münsters Gastgeber mit nur zwei Siegen auf dem einzigen Abstiegsrang und läuft so seinen Ansprüchen hinterher. „Wir sind der Favorit und nehmen diese Rolle an. Aber dennoch ist das kein Spiel, das wir mal eben so gewinnen“, meint Büring. Und das hängt auch mit der derzeit nicht ganz einfachen Situation des USC zusammen.
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Autor
Henner Henning
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Januar 2013, 12:56 Uhr
    Aktualisiert:
    4. Januar 2013, 13:01 Uhr