Bürgerversammlung: Vinckestraße: Kreisel sorgt für Spott

ICKERN Der Umbau der Vinckestraße wird weiter heftig diskutiert. Im Zentrum der Kritik stehen die Kostenbeteiligung und der Mini-Kreisverkehr am Vinckeplatz. Gerade für den "Kreisel" haben einige Bürger nur Spott übrig.

  • "Da bremst kein Schwein!" Die Anwohner sind skeptisch, ob ein Kreisverkehr am Vinckeplatz sinnvoll ist.

    "Da bremst kein Schwein!" Die Anwohner sind skeptisch, ob ein Kreisverkehr am Vinckeplatz sinnvoll ist. Foto: Wulle

Erheblicher Unmut der Anwohner begleitet den geplanten Umbau der Vinckestraße in Ickern. Wie bereits berichtet, brachten 120 Bürger am Dienstagabend im Ratssaal viele Bedenken vor.
 
Hauptkritikpunkte waren: die Kostenbeteiligung und der Mini-Kreisel am Vinckeplatz. Und die Gewerbetreibenden im Bereich des Vinckeplatzes sorgten sich angesichts einer lange währenden Baustelle vor der Haustür um ihre Existenz. „Zwei Jahre Bauzeit sind für unser Geschäft der Tod“, sagte eine Geschäftsfrau. Angestrebt wird nun eine enge Abstimmung mit der Baustellen-Regie des Stadtbetriebs EUV. „Wir laden Sie alle zu einem Gespräch ein und werden eine Lösung finden“, versprach EUV-Chef Michael Werner den Kaufleuten.

"Da bremst kein Schwein"
 
Viel Spott mussten sich die Planer in Bezug auf den vorgesehenen Kreisverkehr anhören. Dass damit eine „verkehrsdämpfende Wirkung“ erzielt werde, wie Willi Hördemann vom beauftragten Planungsbüro argumentierte, glaubten die Bürger nicht. „An einem Kreisverkehr, der innen gepflastert ist, bremst kein Schwein“, hieß es. Und großes, zustimmendes Gelächter gab es, als jemand den Kreisverkehr In der Wanne erwähnte und meinte: „Dat Dingen hat einfach nur Geld gekostet.“
    
Über Anliegerkosten ließen die meisten Anwohner überhaupt nicht mit sich reden. „Die Vinckestraße wurde nach Kanalbaumaßnahmen nie fertiggestellt. Jetzt sollen die Bürger die Sanierung einer Straße mitbezahlen, die in ein paar Jahren durch den LKW-Verkehr wieder beschädigt ist“, schimpfte ein Anwohner. „Wir würden lieber auf alles verzichten. Man sollte nur Tempo 30 machen – das reicht“, sagte ein anderer.

Finanzvolumen: 2,5 Millionen Euro

Der Beigeordnete Heiko Dobrindt hielt dagegen, dass auf jeden Fall mehr gemacht werde. Dass 2,5 Millionen Euro in der Vinckestraße verbaut werden, sei beschlossen. Änderungen seien noch möglich. Über die vielen Anregungen – etwa auch zur Aufnahme des Rondells in die Umbaupläne – freue er sich daher.
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