Zur Vermeidung von Unfällen: Polizei informierte rund um das Fahrrad

DORSTEN Dorsten gehört zusammen mit Marl und Datteln zu den Städten mit den meisten Fahrradunfällen im Kreis Recklinghausen. Grund genug für die Polizei, interessierte Bürger rund um das Thema Fahrrad und Verkehrssicherheit zu informieren.

  • Am Beispiel eines verkehrssicheren Fahrrads wurden alle geforderten Lichter und Reflektoren gezeigt.

    Am Beispiel eines verkehrssicheren Fahrrads wurden alle geforderten Lichter und Reflektoren gezeigt. Foto: Held

Zu allen Fragen rund um das Thema Fahrrad stand die Polizei den Dorstener Bürgern am Montag zur Verfügung. Zum zweiten Mal schlug das Polizistenteam auf dem Kirchplatz der St. Agatha-Kirche seine Zelte auf. Der Grund: Dorsten gehört neben Marl und Datteln zu den Städten mit den meisten Fahrradunfällen im Kreis Recklinghausen.

Die Polizisten versuchten daher, die Fahrradfahrer unter den Passanten über die Verkehrssicherheit auf dem Zweirad aufzuklären. „Der Fahrradfahrer gehört nunmal zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern und muss darum im Straßenverkehr natürlich besonders aufpassen. Auch wenn es oft heißt, der Autofahrer sei immer schuld“, so Polizeihauptkommissar Benno Hachmann.

Verkehrssicheres Fahrrad

Am Beispiel eines verkehrssicheren Fahrrads wurde gezeigt, wie ein Drahtesel korrekt auszusehen hat. Zudem erhielten die Interessierten Flyer, um alles noch einmal nachzulesen. Mithilfe eines Selbsttestes konnte jeder außerdem sein Wissen über Fahrradwege und korrektes Verhalten im Straßenverkehr testen. Trotz der verbesserungswürdigen Statistik Dorstens durften viele Teilnehmer danach stolz verkünden, alles gewusst zu haben.
 
Elektrofahrzeuge
 
Diskussionen unter den Beamten gab es um Elektrofahrzeuge für Senioren und darum, welche in Fußgängerzonen gefahren werden dürfen. Ergebnis: Fahrzeuge ohne Nummernschild, die ohnehin nur Schrittgeschwindigkeit fahren, sind erlaubt. Schnellere Fahrzeuge seien dagegen zu gefährlich.

Ob die Polizisten in der Praxis allerdings eine ältere Dame die Benutzung ihres Gefährts untersagen würden, bleibt fraglich. „Die Aktion wird, wie auch beim letzten Mal, sehr gut angenommen“, berichtet Polizeihauptkommissar Benno Hachmann. Die Initiative wird in jeder der drei Städte jeweils zweimal durchgeführt. 
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