Samstags in der Altstadt: Verzicht auf Parkgebühren findet ein positives Echo

DORSTEN "Wo kann ich stadtnah mein Auto abstellen?" Parkmöglichkeiten und die Höhe der Parkgebühren spielen eine wichtige Rolle, wenn Kunden entscheiden, wo sie ihre Weihnachtseinkäufe erledigen. Die Entscheidung, samstags ab 11 Uhr in der Dorstener Altstadt kostenloses Parken zu ermöglichen, erntet Beifall.

  • Thomas Hein (links) und Günter Aleff haben dafür gesorgt, dass an den Adventssamstagen das Parken ab 11 Uhr kostenfrei ist.

    Thomas Hein (links) und Günter Aleff haben dafür gesorgt, dass an den Adventssamstagen das Parken ab 11 Uhr kostenfrei ist. Foto: Natalie Diedrichs

"Wir haben noch nie für eine Aktion so viel Zustimmung bekommen wie für diese Lösung", freuen sich die beiden DIA-Sprecher Thomas Hein und Stephan Reken. "Das ist reine Psychologie", erklärt sich Thomas Hein das positive Echo, "es geht zwar nur um 1,50 Euro, aber der Schritt ist ein positives Signal an den Kunden: Bei uns bist Du willkommen!"

Absoluter Wettbewerb

Der Vorsitzende der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt ist Max Kohle dankbar, der seit langem auf die Bedeutung der Parkplatzfrage hinweist. "Nachdem Herr Kohle mich darauf aufmerksam machte, dass Recklinghausen samstags ganz auf Parkgebühren verzichtet, war für mich die Zeit zum Handeln gekommen, denn wir stehen in einem absoluten Wettbewerb", so Hein. "Ich habe am Mittwochmorgen mit dem Bürgermeister gesprochen und weil unsere Stadtspitze für einleuchtende Argumente zugänglich ist, hatten wir bereits am Mittwochabend eine präsentable Lösung gefunden."

"Der Kampf geht weiter"

Als Schritt in die richtige Richtung wertet Juwelier Max Kohle diese Vorgehensweise. "Aber der Kampf geht weiter - wir müssen uns an Städten wie Borken und Recklinghausen orientieren und ein ebenso preiswertes wie ausreichendes Parkplatz-Angebot schaffen." Dafür plädiert Kohle auch in seiner Anzeigen-Serie, mit der er Kunden darauf hinweist, dass bei einem Einkauf in seinem Geschäft die Parkgebühr erstattet wird. "Die Resonanz ist enorm positiv - die Menschen bedanken sich bei uns, als ob wir ihnen 20 Euro geschenkt hätten."

Nicht ganz nachvollziehen kann Max Kohle deshalb, dass bisher keine weiteren Altstadtkaufleute seinem Beispiel gefolgt sind. "Das muss jeder für sich selbst entscheiden", erklärt Mensing-Geschäftsführer Stephan Reken, "dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Organisations- und Abrechnungsfragen."

 

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