Nostalgische Zeitreise: „Liebesperlen“ feierten 23. Geburtstag in der Westfalenhalle

DORTMUND Und sie kullerten wieder: Am Silvesterabend feierte die Schlager-Revue „Liebesperlen“ in der Westfalenhalle 1 mit über 2000 Zuschauern ihren 23. Geburtstag. Unter der bewährten musikalischen Leitung von Heinrich Huber gab´s bereits zum dritten Mal an diesem Ort einen „beswingten“ Jahresausklang.

  • Immer mit passenden Kostümen: Die Liebesperlen lieferten wie gewohnt eine gute Show in der Westfalenhalle ab.

    Immer mit passenden Kostümen: Die Liebesperlen lieferten wie gewohnt eine gute Show in der Westfalenhalle ab. Oliver Schaper

Zur Einstimmung auf knappe zwei Programm-Stunden erfolgte per Schwarz-Weiß-Filmchen ein augenzwinkerndes Eigenlob: Hubers zehnköpfige Kapelle mit ihrem Sänger-Six-Pack lässt sich in dem Video beim Abschied vom New Yorker Broadway feiern.

Die das Video kommentierenden Nörgel-Opas aus der Muppet-Show wussten direkt warum: Viel Applaus, weil sie endlich gehen – um in Dortmund zu landen und die Westfalenhalle zu entern.

Kostüme zur Musik

Und dann kam Farbe ins Spiel – passend zu den Musikstilen waren die Kostüme der Auftretenden ausgewählt: Zum Beatles-Medley steckten die drei Frauen in psychedelisch-gemusterten Schlabber-Overalls, die drei Herren in grellbunten, glänzenden Zirkusfräcken.

Bei den schnulzigen Seemannsliedern, darunter Freddy Quinns „Junge komm bald wieder“, trugen die Damen fesche Kleidchen zu Gummistiefeln, und der Rumpf des kleinen Segelboots wurde in der nächsten Liedernummer zur griechischen Tavernen-Theke, um die herum einige Hits von Abba geträllert wurden. 

Elvis, Sinatra, Comedy

Später diente er als Arbeitsfläche für Pizza und Co. – garniert mit gesungenen italienischen Schmachtfetzen. Ohrwürmer aus Hippiezeiten erklangen ebenso wie Rockiges von Elvis.

Aber auch die berühmten Evergreens von Frank Sinatra wie „Stranger in the night“ und „New York, New York“ fehlten an diesem Zeitreise-Abend um die Welt nicht. Kapellmeister Huber versuchte sich als Sänger – allerdings wenig überzeugend – an französischen Chansons.

Schwelgen in Erinnerungen

Die Mini-Sketche zwischen den Gesangsnummern fielen zumeist platt aus, schließlich sollten sie ja auch nur eine Überleitung zum nächsten Musik-Mix liefern, der das Publikum in nostalgischen Erinnerungen schwelgen ließ.

„Nostalgische Erinnerung“ ist das Stichwort – denn in erster Linie ging‘s bei den „Liebesperlen“ um ein Wiederhören und Mitträllern bekannter Lieder. Und davon gab’s viele – bis ins neue Jahr hinein.
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