Grevener Frühling: Alles hat gepasst

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte..“ schrieb dereinst Eduard Mörike im Jahre 1829. Das blaue Band hatte spätestens am Sonntag Greven erreicht. Der „Grevener Frühling“ mit seinem verkaufsoffenen Sonntag startete bei bestem Frühlingswetter und blauem Himmel.

  • Hoch hinaus dem Frühling entgegen!

    Hoch hinaus dem Frühling entgegen! Foto Böhme

Wie weggefegt waren die trüben Wintertage – gab es in Greven überhaupt einen? Verschwunden die grimmigen Gesichter und vermummten Gestalten auf Grevens Straßen. Stattdessen sah man überall nur fröhliche Gesichter, Kinderlachen drang an die Oh ren von tausenden Besuchern.

Klönecken

Hier und dort entstanden spontane „Klönecken“, trafen sich Nachbarn und Freunde zu einem Schwätzchen, einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. Der Dauergast aus Holland, die Hengeloer Weend Blaozers, zogen am Niederort und später in der ganzen Innenstadt wieder ihre Musikshow ab. Sie begeisterten Groß und Klein, animierten gar zum einen oder anderen Tänzchen und ernteten jede Menge Beifall. Aber auch die vielen Aussteller kamen auf ihre Kosten. Viele Zuschauer drängten sich an den Ständen, bestaunten neue Automodelle der Autohäuser Berkemeier, Jarvers, Kiefer, Neyer, Knubel und Determann und informierten die Grevener über die Zukunft der KFZ-Industrie, die Bestückung mit Elektromotoren.

    


Im Kleinen zeigten das schon die Stadtwerke Greven, die erneut ihre Elektrofahrräder und Elektroroller vorstellten. Peter Hamelmann und Hans Ulmer (Greven Marketing) waren hochzufrieden mit dem regen Zuspruch. Hamelmann sagte: „Wir haben wieder ein vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt. Erstmals steht in diesem Jahr die große Autoshow im Mittelpunkt. Da auch das Wetter mitspielt, sind auch die Statements der beteiligten Aussteller durchweg positiv. Es gibt Schlangen an den Eisständen und Kaffees und wir hoffen, dass der Rundlauf komplett genutzt wird.“ Damit dieses nicht nur zu Fuß geschehen musste, zog auch die Kleineisenbahn von Greven Marketing wieder ihre Runden.

 
  Alles im Griff

„Ganz problemlos ging es leider auch dieses Jahr nicht. Wir müssen ständig dafür Sorge tragen, dass die Flucht- und Rettungswege nicht zugestellt sind. Aber letztlich haben wir auch das im Griff“, sagte Hamelmann. Guten Zulauf hatte auch der Heimatverein Greven, der in den Niederungen der Martinischule so manches Schätzchen gefunden hatte und diese zum Verkauf anbot. Dabei auch Bücher, die schon lange nicht mehr im Handel sind. Aussteller und Warenanbieter, Imbissstandbesitzer und natürlich die zahlreichen Besucher aus Greven und Umgebung erlebten einen Frühlingsanfang in Greven, wie er besser nicht hätte sein können.
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