36. Stadtfest-Klassiker: Bestes Wetter für das Cityfest

GREVEN Das Cityfest in Greven hat eine eingebaute Wettergarantie. Auch am Sonntag strahlt die Sonne wieder einmal auf Tausende von Besuchern herab. Ideale Rahmenbedingungen für eine gelungene Innenstadtparty.

  • Ausgelassener Spaß für die Kinder - mit Clown Fidelidad auf dem Fritz-Pölking-Platz.

    Ausgelassener Spaß für die Kinder - mit Clown Fidelidad auf dem Fritz-Pölking-Platz. Foto: Michael Hagel

Grevener Cityfest - Die Seifenkisten

Fast pünktlich um 12.35 eröffnete Bürgermeister Peter Vennemeyer das mittlerweile 36. Cityfest, den Klassiker unter Grevens Stadtfesten. Vennemeyer freute sich über das Kaiserweter und darüber, dass nun erstmals ein internationales Kinder- und Jugendfestival auf der Wilhelmplatz-bühne steigen konnte. „Bei uns in Greven leben über 80 Nationalitäten freidlich miteinander“, sagte der Bürgermeister.

Bühne frei

Zuvor hatte der GWG-Vorsitzende Johann-Christoph Ottenjann an die Anfänge im Jahr 1977 erinnert, als Heinz Bäumer die erste Festivität dieser Art auf dem Marktplatz auf die Beine gestellt hatte. Klaus-Dieter Niepel, Organisator des Kinder- und Jugendfestivals, beließ es bei einigen wenigen Worten und machte die Bühne frei für die Tanz-, Breakdance und Musikdarbietungen der Nachwuchsgruppen, die den Zuschauern teilweise erstaunlich hohes Niveau boten. Das galt ebenso für die vielen Essens-Stände.

Grevener Cityfest

Neben den Standard-Angeboten wie Braturst- und Dönerbuden gab es Spezialitäten aus aller Herren Länder. Etwa am Outlaw-Stand, wo unter dem Motto „Begegnung der Kulturen“ orientalische Leckereien serviert wurden.

Kultige Reibeplätzchen

Natürlich durfte auch der kultige Reibeplätzchen-Stand des Männergsangsvereins Concordia auf gar keinen Fall fehlen. Musikalisch gabs für nahezu jede Altersklasse etwas. Auf der GZ-Bühne auf dem Marktplatz sorgten zunächst die „Mühbachtaler Musikanten“ für Oktoberfest-Atmosphäre und animierten so manches Paar zu einem zünftigen Tänzchen. Später übernahmen die Husaren von Blau-Weiß Greven und hielten den Stimmungpegel hoch. Auf dem Wilhelmplatz dominierten naturgemäß fette Bässe und Hip-Hop-Klänge, hier versammelte sich ein jüngeres Publikum. Und auf dem Niederort gab es was von der „Musik-Akademie“ zu hören. Außerdem war dort ein Bungee-Trampolin aufgebaut. Auf dem Fritz-Pölking-Platz unterhielt Clown Fidelidad die Kinder, auf der Alten Münsterstraße klingelte die Kasse beim Kinderflohmarkt.

Was aber wäre ein Cityfest ohne das Formel-G-Rennen? Wir berichten aktuell an dieser Stelle.
Autor
Michael Hagel
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    16. September 2012, 16:44 Uhr
    Aktualisiert:
    16. September 2012, 17:42 Uhr