Werben zahlt sich aus: Ministerin Ursula von der Leyen besuchte Firma Krone in Spelle

SPELLE "Wir setzen bei jungen Menschen auf qualitativ hochwertige Ausbildung", betonte Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales am Montag. Sie besuchte das Unternehmen Krone am Standort Spelle im Nachbarkreis Emsland. Es zählt zu den weltweit führenden Herstellern in den Bereichen Landtechnik sowie Nutzfahrzeuge und ist international aktiv.

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  • Die Ministerin besichtigte einen 700 PS Maishäcksler.

    Die Ministerin besichtigte einen 700 PS Maishäcksler. Foto: Nix

  • Ursula von der Leyen im Gespräch mit Bernhard Krone und Servicekräften, die am Objekt geschult werden. Die Arbeitsministerin besuchte das Unternehmen »Krone« im Nachbarkreis Emsland in Spelle am Montagvormittag.

    Ursula von der Leyen im Gespräch mit Bernhard Krone und Servicekräften, die am Objekt geschult werden. Die Arbeitsministerin besuchte das Unternehmen »Krone« im Nachbarkreis Emsland in Spelle am Montagvormittag. Foto: Nix

"Fachkräftemangel" stand auf der Themenliste der Ministerin ganz oben. Dem entgegenzuwirken fängt bei der Ausbildung des Nachwuchses an.

"Auch bei uns in der Region ist es gar nicht so einfach, Auszubildende zu finden", sagte Diplom-Kaufmann und Geschäftsführer Bernhard Krone. Doch das Unternehmen stellt sich breit gefächert dar und "wirbt" für seine Ausbildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen.

Hohe Qualifikationen

Zu den Aktivitäten gehört die Unterstützung der Schülerfirma ReLaMa - Restaurierung von landwirtschaftlichen Maschinen - und die "Young Professionals Tour", bei der sich Krone an Schulen und auf kleinen Messen als Ausbildungsbetrieb darstellt.

Diese Maßnahmen tragen bereits Früchte und steigerten die Zahl der Bewerbungen in den letzten Jahren von 500 auf 800 pro Jahr. "Diese Art Engagement findet man im Ausland eher seltener", stellte von der Leyen fest. "Hier bei Ihnen werden hohe Qualifikationen vermittelt", resümierte sie nach einem Gang durch das neue Schulungszentrum, dessen erster offizieller Gast sie war. Sie freute sich, im Unternehmen auch Mädchen zu treffen, die sich für technische Berufe interessieren.

"Man sieht hier ein Unternehmen, das den Spagat zwischen Tradition und Moderne gemeistert hat", so von der Leyen in einem abschließenden Gespräch mit Firmenleitung und Lokalpolitikern. Sie setzt sich dafür ein, auch jungen Menschen aus dem europäischen Raum eine Chance zu geben.

"Heute gibt es ja außer Sprachbarrieren im freizügigen Europa keine Hindernisse mehr", hob sie hervor.

Eigene Zeitarbeitsfirma

Zum Thema Zeitarbeit betonte sie die Bedeutung dieser Form der Beschäftigung. Dabei müsse es selbstverständlich fair zugehen. Krone erläuterte, sein Unternehmen betreibe eine eigene Zeitarbeitsfirma als Non-Profit-Organisation. Es sei wichtig, die Flexibilität zu erhalten. "Das ist für uns im saisonalen Geschäft von Bedeutung", so Krone. "Wir bieten den Mitarbeitern die Engagement gezeigt haben und schon eine gewisse Zeit dabei sind, einen festen Arbeitsplatz an", erklärte er weiter. So führe Zeitarbeit letztlich zu einem festen Beschäftigungsverhältnis.

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Autor
Rainer Nix
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    17. Dezember 2012, 17:10 Uhr
    Aktualisiert:
    19. Dezember 2012, 11:43 Uhr