Familienbilder zu Weihnachten: Fotografin Lisa Schürmann gibt Tipps für festliche Fotos

METELEN Zu Weihnachten hat sich Anuks Mutter ein paar Fotos von ihrer Tochter gewünscht. Von einer Zweijährigen schöne, natürliche Bilder zu machen, ist gar nicht so einfach. Doch Fotografin Lisa Schürmann (21) aus Metelen hatte eine Idee - und nicht nur eine.

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  • Lisa Schürmann startete mit Tierfotos. Mittlerweile hat sie auch für Familienfotos und Porträts viele gute Tipps auf Lager.

    Lisa Schürmann startete mit Tierfotos. Mittlerweile hat sie auch für Familienfotos und Porträts viele gute Tipps auf Lager. Foto: privat

  • Ein Bild wie aus alten Zeiten. Hier experimentiert Lisa mit ihren Verwandten.

    Ein Bild wie aus alten Zeiten. Hier experimentiert Lisa mit ihren Verwandten. Foto: privat

Lisa drückte Anuk eine Weihnachtskugel in die Hand und ließ sie eine Tanne schmücken. Mitten im Wald. "Mein Tipp für schöne Fotos ist immer: unbedingt nach draußen gehen!", empfiehlt Lisa, damit die Fotos beim Familientreffen an Weihnachten gelingen. "Eltern wollen oft, dass ihre Kinder in die Kamera grinsen." Dabei seien Bilder, auf denen Menschen auch mal ernst schauen, genauso reizvoll.

Fotografieren als Spiel

Beim Fototermin mit Anuk verriet Lisa gar nicht, dass sie Bilder schießen wollte. "Mit Kindern ist das Fotografieren ein Spiel", meint sie. Und wenn Eltern und Kinder gut zusammen spielen, dann kann sie in Ruhe fotografieren - mit dem Fokus auf die Kinder. Mit viel Geduld gelingen auch Schnappschüsse wie etwa das Bild eines Goldhochzeitpaars, das sich anstrahlt.

    
Insgesamt findet Lisa: "Erwachsene haben oft wenig Selbstbewusstsein, finden sich zum Beispiel zu dick." Dabei könne man jeden vorteilhaft fotografieren. "Und gerade füllige Menschen haben oft sehr schöne Gesichter", meint sie.

Mittlerweile ist das Fotografieren für Lisa mehr als ein Hobby. Begonnen hat sie mit Tierfotos von den Hunden Lucky und Leila und Katze Amigo. Irgendwann fragten Freunde: "Willst du nicht einmal Fotos von uns machen?" Gefragt, getan. "Jetzt melden sich auch oft junge Frauen in meinem Alter", erzählt sie. Für die sei es entspannend, dass auch auf der anderen Seite der Kamera eine junge Frau stehe. Lisa weiß, wie man sich vor der Kamera fühlt.

"Balance zum Alltag"

"Das Fotografieren ist eine schöne Balance zum Alltag", meint Lisa. "Wenn ich das aber jeden Tag machen würde, könnte ich vielleicht nicht so kreativ sein." Das Geld, das die Erzieherin damit verdient, sei nur das i-Tüpfelchen. Sie wolle das nie hauptberuflich machen, sondern immer selber für sich experimentieren.

Ihr Traum: einmal in einem großen, verlassenen Haus fotografieren, einer alten Fabrik oder einem Schloss. Oder auch mit Grand-Prix-Sänger Roman Lob. Aber am liebsten setzt sie Personen in Szene, "die etwas anders sind", zum Beispiel rote Haare oder eine Glatze haben, etwas füllig oder kleinwüchsig sind. Hauptsache, sie haben ein spannendes Gesicht.

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Autor
Inga Wolter
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    23. Dezember 2012, 16:00 Uhr
    Aktualisiert:
    26. Januar 2013, 16:58 Uhr