125-jähriges Bestehen: Alexianer: Lichtkunst und Fotowand zum Jubiläum

AMELSBÜREN Von der "Alexianer Irrenanstalt" bis zu einem modernen Unternehmen: Die Alexianer GmbH hat sich im Laufe ihrer 125 Jahre stark weiterentwickelt. Auch für ihr Jubiläum hat sich das Unternehmen so Einiges einfallen lassen. Hier ein Vorgeschmack.

  • Die Fotowand, auf der 1030 Porträts von Mitarbeitern und Bewohnern zu sehen sind, ist nur eines der Projekte im Jubiläumsjahr der Alexianer. Darauf ist übrigens auch der Klosterhund Amadeus zu sehen, den unsere Redaktion bereits vorgestellt hat.

    Die Fotowand, auf der 1030 Porträts von Mitarbeitern und Bewohnern zu sehen sind, ist nur eines der Projekte im Jubiläumsjahr der Alexianer. Darauf ist übrigens auch der Klosterhund Amadeus zu sehen, den unsere Redaktion bereits vorgestellt hat. Foto: Tawadrous

Seit Anfang des noch jungen Jahres werden der Wasserturm und die Eingangsfassade auf dem Alexianer-Gelände in Amelsbüren illuminiert. Sobald es dunkel wird, tauchen auf dem Wasserturm, der das Wahrzeichen des Hauses ist, Begriffe wie Heilen, Pflegen oder Zuhören auf.

Idee der Mitarbeiter
 
Die Lichtinstallation des Kölner Künstlerduos Detlef Hartung und Georg Trenz ist übrigens eine Idee, die aus dem Mitarbeiterpool stammt. „Es gab einen Aufruf, Ideen speziell für das Jubiläumsjahr einzureichen“, sagt Carmen Echelmeyer, Pressesprecherin der Alexianer.

Das Brainstorming war den Mitarbeitern jedoch nicht neu. Seit 2006 gibt es bei den Alexianern ein Projekt namens „Ideenjäger“, das dem Sammeln spontaner Einfälle dient. „Da geht es zum Beispiel um Ideen, wie man Geld einsparen kann, wie und wo Fahrradständer aufgestellt werden sollen – und so weiter“, erläutert Echelmeyer.
 
Überraschende Fotowand
 
Ein weiteres Projekt im Jubiläumsjahr ist eine riesige Fotowand, die in der Pforte zu sehen ist. „Wir sind Alexianer“ – unter diesem Leitthema haben sich 1030 Mitarbeiter und Bewohner porträtieren lassen. Mittendrin taucht eine Hundeschnauze auf – schließlich ist der Klosterhund Amadeus auch einer von „wir Alexianer“.
 
„Das Ergebnis dieser Fotoaktion ist sehr schön geworden, die Leute bleiben vor der Wand interessiert stehen“, sagt Echelmeyer.

Kleiner Gag
 
Wer besonders aufmerksam ist, entdeckt auf der Bilderwand nicht nur Amadeus, sondern zwei Personen, die doppelt abgelichtet wurden – ein kleiner gewollter Gag.
 
Die Alexianer möchten zum 125. Geburtstag zudem die Patenschaft eines Pelikans im Allwetterzoo übernehmen. Denn der Pelikan ist eines der drei Symbole im Wappen der Alexianer, er steht für die christliche Nächstenliebe.
Auch Musik darf im Jubiläumsjahr nicht fehlen. Dafür wird eine hauseigene Alexianer-Komposition kreiert. Sie stammt aus der Feder des Alexianer-Chorleiters, Sebastian Zint.

Zum ersten Mal wird die Komposition am 24. Mai (Freitag) beim großen Jubiläumsfestakt zu hören sein. Unter anderem hat Dr. Felix Genn, Bischof von Münster, sein Kommen zugesagt, er wird die Heilige Messe zelebrieren. Echelmeyer: „Wir sind gerade dabei, das weitere Programm abzustecken“.
 
Fußballturnier und Disco
 
Am 29. Juni (Samstag) findet wieder das Alexianer-Fußballturnier statt. Anlässlich des Geburtstags wird das Turnier jedoch mit einigen Besonderheiten gespickt. Fest steht bis dato nur, dass es danach eine Jubiläums-Disco gibt, zu der alle eingeladen sind.
 
Während die Lichtinstallationen die Besucher, Mitarbeiter und Bewohner das ganze Jahr über erfreuen werden, wird es ein Blumenbeet mit dem Schriftzug „125 Jahre Alexianer Münster“ nur für die Dauer des Blühens tun.

Zur Geschichte

Der erste Bewohner wurde im Januar 1888 aus der sogenannten „Irrenabteilung“ des Clemenshospitals ins damalige „Haus Kannen“ eingeliefert. 14 Tage später folgten drei weitere Bewohner, heißt es in der Jubiläumsbroschüre. Rund 125 Jahre ist das her, seither hat sich viel getan – für die Alexianer ein Grund, den Geburtstag 365 Tage lang zu feiern.
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Autor
Inga Tawadrous
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Januar 2013, 19:25 Uhr
    Aktualisiert:
    9. Februar 2013, 17:28 Uhr