Leitungswechsel: Ärger im Mum - neue Doppelspitze

GIEVENBECK Offenbar Ärger im Gievenbecker Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM). Nach nur wenigen Monaten gab es dort einen Wechsel in der Leitung.

  • Leiten nun gemeinsam das MuM: Angela Mörth und Corinna Krämer.

    Leiten nun gemeinsam das MuM: Angela Mörth und Corinna Krämer. Foto: MuM

Das MuM hat eine neue Doppelspitze in der Leitungsfunktion. Angela Mörth und Corinna Krämer haben die Geschäfte von Claudia Camen-Richter übernommen.

Geheimnisvoller Wechsel

„Der Wechsel war aufgrund der geänderten Anforderungen, die das Mehrgenerationenhausprogramm des Bundes mit sich bringt, erforderlich geworden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Was dieser Satz genau zu bedeuten hat, war am Donnerstag von beiden Seiten nicht zu erfahren.

Allerdings – so die Informationen unserer Redaktion – wurde der Arbeitsvertrag Camen-Richters gekündigt beziehungsweise nicht verlängert. Eine Stellungnahme gab es dazu am Donnerstag weder von der bisherigen Leitung noch von den beiden Nachfolgerinnen.
 
Seit März verantwortlich
 
Camen-Richter hatte erst im März dieses Jahres die Leitung des MuM übernommen. Sie trat die Nachfolge von Birgit Bazan an, die zunächst zur Caritas wechselte. Eigentlich sollte Barbara Sieg die MuM-Leitung übernehmen, sie sagte aus persönlichen Gründen allerdings kurzfristig ab.
 
Angela Mörth ist als diplomierte Sozialpädagogin künftig überwiegend für die inhaltliche Arbeit des Vereins zuständig. Ihre Hauptaufgabe ist es dabei, auf die Erfüllung der Anforderungen des  Mehrgenerationenhausprogramms des Bundes, aus dem ein Großteil der Fördermittel des Vereins kommt, zu achten. Daneben steht sie als Ansprechpartnerin für Besucher, Kooperationspartner und Interessierte zur Verfügung.

Programm zur Demenz
 
Ihr persönliches Interesse gilt neben dem Schwerpunkt des Elterncafés mit seinen zahlreichen Angeboten besonders der Weiterentwicklung des Vereins im Bereich Demenz. „Demenz ist eine Krankheit, von der aufgrund des steigenden Lebensalters immer mehr Menschen betroffen sind. Für die Patienten und ihre Angehörigen bedeutet diese Krankheit gravierende Veränderungen für ihr Leben“, weiß Angela Mörth. In Gievenbeck habe es bislang noch keine Angebote für betroffene Familien gegeben.

Doch gerade für die Angehörigen sei es wohltuend und wichtig, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. „Aus diesem Grund haben wir einen Gesprächskreis zum Thema Demenz gegründet, der sich jeden zweiten und vierten Donnerstagabend unter meiner Leitung im MuM trifft“, so Angela Mörth. Die Teilnahme ist kostenlos.

Finanz-Expertin

Corinna Krämer, ebenso wie Angela Mörth Mutter zweier Kinder, betreut innerhalb der neuen Doppelspitze schwerpunktmäßig die Finanzen. „Als Bankerin und Diplomkauffrau kann ich besonders gut mit Zahlen umgehen“, berichtet Krämer. „Meine Hauptaufgabe ist es, das MuM auch in der Zukunft finanziell auf sichere Füße zu stellen.“ Dies sei besonders im Hinblick auf die 2015 auslaufende Förderung des Bundes im Mehrgenerationenhausprogramm wichtig. „Natürlich sind es bis dahin noch zwei Jahre. Aber ich plane gerne langfristig“, versichert Krämer.
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