Strecke Hamburg - Köln: Bahn-Konkurrent HKX lässt alle Züge ausfallen

MÜNSTER Keine private Bahn-Konkurrenz am Donnerstag: Die Privatbahn Hamburg Köln Express (HKX) hat einen Tag lang alle geplanten Züge zwischen Münster und Hamburg bzw. Köln ausfallen lassen. Der Grund: Die Wagen holperten über die Schienen.

  • Hält Donnerstag nicht in Münster: Bahn-Konkurrent HKX.

    Hält Donnerstag nicht in Münster: Bahn-Konkurrent HKX. Foto: Christoph Ueberfeld

Aktualisierung 16.48 Uhr:

Inzwischen hat HKX-Sprecherin Renate Bader erklärt, warum am Donnerstag keine HKX-Züge von Münster nach Köln und Hamburg gefahren sind. "Unsere Wagen hatten Flachstellen und mussten in die Werkstatt", erklärte die Sprecherin. Durch das Herbstlaub auf den Schienen seien die Wagen teilweise ins Rutschen geraten - an den Rädern bildeten sich so stark abgeriebene Stellen. Folge: Die Wagen liefen nicht mehr rund.

"Die Wagen müssen übers Wochenende in der Werkstatt bleiben. Das dauert, denn dort werden zur Zeit viele Wagen mit Flachstellen repariert", so Sprecherin Bader. Dennoch sollen am Wochenende keine Züge ausfallen. HKX hat einen Ersatzzug bei der Mittelrheinbahn angemietet. Der Triebwagen bietet nach Angaben von Fahrgästen allerdings nur Nahverkehrs-Komfort. Der Zug war bereits am vergangenen Wochenende auf der HKX-Strecke unterwegs.

Am Donnerstag seien alle Fahrgäste per E-Mail über den Ausfall informiert worden, sagte Renate Bader. Sie erhalten den Fahrpreis zurück oder werden auf Wunsch auf HKX-Zügen an anderen Tagen umgebucht. Bader erklärte, dass der Ausfall am Donnerstag der erste seit Betriebsbeginn Ende Juli gewesen sei.  

Ursprüngliche Meldung 14.38 Uhr:

Auf seiner Homepage erklärt HKX lediglich, dass die Züge aus technischen Gründen nicht verkehren. Auf eine Anfrage unserer Redaktion hat sich das Unternehmen bisher nicht geäußert. 
    
Wichtig für Fahrgäste: "Alle X-Tickets werden automatisch erstattet", schreibt HKX.

Alternativ bietet man eine gebührenfreie Umbuchung unter Telefon 0180-3 459 459 (0,09 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus dem deutschen Mobilfunknetz) an.
Autor
Oliver Koch
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    15. November 2012, 16:48 Uhr
    Aktualisiert:
    15. November 2012, 21:32 Uhr
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